Heizen mit Holz liegt im Trend – gerade seit die Preise für fossile Brennstoffe in die Höhe geschnellt sind. Holz erzeugt durch die Hitze, die Kamin und Kaminofen abgeben, eine wohlige Wärme. Für die Nutzung von Brennholz gilt jedoch: sauber, trocken und sicher lagern. Mit einer Restfeuchte von maximal 20 Prozent heizt das Holz optimal und verbrennt schadstoffarm. Ideal für die Lagerung, vor allem in der Winterzeit, ist ein überdachter Kaminholzunterstand. Dieser lässt sich zum Beispiel mit Beschlägen und weiterem Zubehör von Hersteller GAH-Alberts selbst bauen.
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Kaminholzunterstand zum selber bauen - Die Scheite ins Trockene bringen - Foto: GAH-Alberts
Kaminholz muss trocken sein, damit es gut verbrennen und den besten Heizwert erreichen kann. Getrocknet verursacht es überdies auch weit weniger Feinstaub. Frische Holzscheite sollten nicht zu eng gestapelt mindestens zwei Jahre an einem überdachten Ort lagern, um komplett die Restfeuchte aus dem Holz zu bekommen. Sehr gut eignet sich dafür eine Hauswand mit Ausrichtung nach Süden. Der optimale Holzschauer ist überdacht, damit kein Regen an das Holz gelangt. Die Wetterseite des Schauers sollte wasserdicht sein, Luft muss dennoch zirkulieren können.
Kaminholzunterstand selber bauen
Eine Schritt-für-Schritt-Montageanleitung und das komplette Beschlägeset für einen Kaminholzunterstand zum Selbstaufbau an einem Tag bietet beispielsweise GAH-Alberts. Der Hersteller liefert die passende „Hardware“: von den Einschlagbodenhülsen für Holzpfosten bis hin zum Einschlagwerkzeug und den Winkel- und Flachverbindern. Für den Rest der Materialien, etwa Dachpappe, Holzpaletten und Schalbretter, erhält der Heimwerker eine detaillierte Einkaufsliste.