Sind die kleinen Ausbesserungsarbeiten erledigt und der Reparatur-Spezialmörtel ausgehärtet, wird eine gründliche Reinigung der Oberfläche vorgenommen. Mit einem Tuch wird dann ein Spezial-Haftgrund aufgetragen. Schon nach einer Viertelstunde wird mit einer Mohairrolle die erste Schicht der transparenten, flüssigen Abdichtung aufgebracht. Nach mindestens10 Stunden Austrocknungszeit kann dann die zweite, abschließende transparente Schicht aufgetragen werden.
Größere Schäden sind Sache des Fachmanns
Sind größere Schäden wie Abbröckelungen oder tiefe Risse sowie Risse an den Anschlüssen erkennbar, muss die Statik des Balkons überprüft werden.
Auf diese noch nasse Klebeschicht wird das Quarzgemisch aufgeschüttet. Foto: COELAN
Größere Sanierungen gehen dann schon ins Geld und der Balkonbesitzer muss sich für ein System entscheiden.
Soll der Balkon seine Betonoberfläche behalten und sollen größere Schäden dauerhaft behoben werden, ist die Sanierung auf der Basis zweikomponentiger Polyurethanharze zu empfehlen.
Die Arbeit mit Reaktionsharzen ist Expertensache und setzt besondere Sorgfalt, Fachwissen sowie die Beherrschung besonderer Arbeitstechniken voraus.
Randanschlüsse sollten möglichst als "Hohlkehlen" ausgebildet werden. Foto: COELAN
Ein wichtiger Punkt der Balkonsanierung ist die Instandsetzung von verrosteten Bewehrungseisen.
Korrodierte Bewehrungseisen sind vorsichtig freizulegen und der mürbe Beton ist bis zum gesunden Kern zu entfernen. Ist der Rost entfernt und ein Rostschutzanstrich aufgebracht, kann die eigentliche Sanierung beginnen.
Gründliches Säubern des Untergrundes, speziell der Risse im Boden- sowie im Brüstungsbereich, ist Voraussetzung für eine korrekte Sanierung. Danach sind Risse und Abplatzungen zu grundieren. ...