Holz trotz Vorbehalten wegen der regelmäßigen Pflege und Wartung
immer noch eine sehr gute Wahl Als natürlicher, nachwachsender Baustoff vom ökologischen Standpunkt sowieso, ist es auch bauphysikalisch
gesehen ein As, da es unter anderem feuchteregulierend
wirkt. In Kauf nehmen muss man eine etwas
Wintergarten: Auf Tuchfühlung mit der Natur.
Foto: Hebel
stärkere Dimensionierung
der Querschnitte, und es sollte brettschichtverleimtes Holz
wegen der stärkeren Verwindungssteife eingesetzt werden. Dabei empfehlen sich sowohl heimische
Nadelholzarten wie Fichte oder Kiefer, ebenso die Laubhölzer
Eiche oder Mahagoni.
Aluminium ein korrosionsbeständiges, relativ wartungsfreies
Material es werden ungedämmte und gedämmte Verbundprofile mit thermischer
Trennung angeboten die Statik ist kein Problem, es gibt Profile auch für Konstruktionen
mit größeren Spannweiten
Weitere Materialien für Wintergärten
sind Stahl und Kunststoff (PVC).
Verbundkonstruktionen
aus Holz und Aluminium liegen
aufgrund ihrer optischen Wirkung und ihrer wärmetechnischen
Eigenschaften im Trend. Hier findet Holz im Rauminnern Verwendung, während die Aluminiumprofile
draußen der Witterung standhalten. Auch Alu-Kunststoffprofile
werden, wie im Fensterbau üblich, eingesetzt.
Glas Die Auswahl hängt von der Nutzung des Anbaus ab. Vorherrschend ist eine ganzjährige
Nutzung als Wohnraum. Da bieten sich zweifache Isolierglasscheiben
an. Soll der Anbau zusätzlich beheizt werden, kommt
dreifaches Wärmeisolierglas zum Einsatz. Für die Dachschrägen des Glashauses
fordern die Landesbauordnungen Sicherheitsglas,
Gussglas, Drahtglas oder Sicherheitsverbundglas. Optimal sind in diesem Fall auch doppelte
oder dreifache Stegplatten aus Polycarbonat (nicht
aus Acryl!).