Unbestritten
gehört der Wintergarten zu den attraktivsten Wohnräumen. Das Gefühl,
"im Freien zu leben", bringt eine besondere Wohnatmosphäre, gibt ein
Stück Lebensqualität mehr.
Wärmeschutz ist vor allem in den Sommermonaten
wichtig
Foto: Schennjesse
Vorteile der Wintergärten Wärmespeicher und Klimapuffer für das Haus positive Gesamt-Wärmebilanz (besonders bei der komplexen Betrachtungsweise
des Hauses durch die zukünftige Wärmeschutzverordnung EnEV
2000)
Belüftung des Wintergartens
Neben der Wärmespeicherung und -nutzung spielt vor allem die
Belüftung des Glasanbaus eine wichtige Rolle. Luftaustausch muss
mindestens 20mal in der Stunde erfolgen. Kippfenster,
Schiebe- oder Falttüren sorgen nur bis zu einem gewissen Grad
für einen guten Luftaustausch und damit für eine verringerte
Gefahr von Hitzestaus und Schwitzwasserbildung. Zusätzliche Kühlung bei direkter Sonneneinstrahlung spenden darüber hinaus Ventilatoren.
Neu: 30facher Luftaustausch
Einen Durchbruch verspricht die Entwicklung eines Hersteller
von Wintergärten. Mit einem System, mit dem schon in der Antike
geheizt wurde, wird ein 30facher Luftaustausch
erreicht. Das Geheimnis sind Lüftungssteine
unter dem Fußboden (Hypotauscher-Steinspeicher) und
ein spezielles Lüfterschneckensystem.
Wichtig: Wärmeschutz und Heizung
Während im Sommer die Temperaturen innerhalb kurzer Zeit um
20 - 30° steigen können, reicht im Winter die Kraft der Sonnenstrahlen
nicht aus, angenehme, wohlige Temperaturen im Wintergarten zu
erzeugen. Daher ist für einen ausreichenden Wärmeschutz
zu sorgen sowie eine Heizung
einzubauen.
Mit Südausrichtung und Heizung bietet der
Wintergarten zu jeder Jahreszeit einen Platz im Grünen
Foto: Fachverband Holzwintergarten