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Vom Baukasten zum Glaspalast
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Weitere Details eines Wintergartens
Dacheindeckung und Seitenverglasung sind abgeschlossen, so dass der Selbstbauer - wetterunabhängig - mit dem Verlegen des Bodenbelags beginnen kann: Zum Einsatz kommt bei dem hier beschriebenen Wintergartenbausatz neben dem eigentlichen Belag der sogenannte Hypotauscher-Speicher, der in Verbindung mit einem Hypotauschergerät für ein ausgeglichenes Klima sorgt. Dabei handelt es sich um einen speziell entwickelten Stein, der aus natürlichen Rohstoffen, in erster Linie aus Lehm und Ton, besteht.


Auf die Dachkonstruktion werden wahlweise Lichtplatten oder Glas aufgesetzt.
Fotos: Schennjesse
Wintergarten
Sind die Dacheindeckungen sowie die Verglasung komplett ausgeführt, bringt der Bauherr die Blende auf.
www.bauen.com Direkt unter dem Fußboden und im Format 240 mal 240 Millimeter verlegt, nimmt er übermäßige Feuchtigkeit auf und gibt diese im Bedarfsfall an die durchströmende Luft wieder ab. Nach dem gleichen Prinzip verfährt er mit der überschüssigen Wärmeenergie. Das dazugehörige, stets auf niedriger Drehzahl laufende Hypotauschergerät ist so einzusetzen, dass es bündig mit der Schwellenoberkante und damit mit dem Bodenbelag abschließt. Sollte für den Fußbodenaufbau nur eine
geringe Höhe zur Verfügung stehen, lässt sich das Gerät auch so einbauen, dass es, mit einem Rahmen versehen, bis zu 70 Millimeter übersteht.



Das Lüfterschnecke-System
Als weitere Möglichkeit, ein angenehmes Raumklima zu gewährleisten, das heißt, gegen die Hitze im Sommer vorzugehen, bietet sich der Einsatz des sogenannten Lüfterschnecke-Systems an. Es sorgt nach Angaben des Herstellers für 30 komplette Raumluftwechsel pro Stunde, ohne belästigende Geräusche oder Durchzug beziehungsweise eine optische Einbuße des Glasanbaus zu verursachen. Das Zuluftrost des Systems befindet sich dabei im Wintergarten. Die Lüfterschneckevitrine, ein weiterer Bestandteil, ist vom Bauherrn möglichst diagonal dem Zuluftrost gegenüberliegend anzubringen und die Lüfterschnecke, das Herzstück des Systems, außerhalb des Wintergartens im Erdboden zu versenken. Einzig sichtbar bleibt der wie ein herkömmlicher Fußabtrittsrost aussehende Abluftrost, der mit der Erdoberfläche bündig abschließt. Vitrine und Lüfterschnecke verbindet ein nicht sichtbarer Kanal unter dem Fußboden, der sich problemlos aus leicht verlegbaren Gehwegplatten und Kalksandsteinen anlegen lässt. Um eine präzise Funktionsweise beider Systeme zu gewährleisten, ist die Wintergartenkonstruktion exakt auf diese abzustimmen. Daher sind die dafür notwendigen Bauteile komplett aus einer Hand erhältlich. Nun steht dem Verlegen des Fußbodenbelags, am häufigsten keramische Beläge, nichts mehr im Wege.

 

 
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