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Nichts dem Zufall überlassen:
Mit der richtigen Checkliste zur gläsernen Oase
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Ob der Wintergarten während des gesamten Jahres als zusätzlicher Wohnraum oder nur in den Sommermonaten genutzt werden soll: In jedem Fall empfiehlt es sich, bereits bei der Planung die individuellen Ansprüche des Bauherren zu berücksichtigen.


  • Den Fachbetrieb beauftragen oder selbst bauen?
    Der Bau eines Wintergartens ist baugenehmigungspflichtig und einige Bestimmungen müssen eingehalten und Genehmigungen eingeholt werden. Wird ein Experte beauftragt, übernimmt dieser alle Bauplanungen, statischen Berechnungen und Behördengänge. Überdies sind die Gewährleistungsansprüche geregelt.


  • Ist Wärmedämmung notwendig?
    Wird der Wintergarten als beheizter Wohnraum genutzt, sollten Wärmedämmgläser, mit Luft- oder Gasfüllung zwischen der Doppelverglasung, eingesetzt werden. Nur dort wo Wintergärten nicht zum Wohnen genutzt werden, erfüllt herkömmliches Isolierglas seinen Zweck.


  • Wann sollte eine Heizung eingebaut werden?
    Ein Wohnraumklima mit einer Temperatur von 20 °C und einer Luftfeuchtigkeit von 40-60 Prozent relativer Luftfeuchte wird als ideales Raumklima empfunden. Je wärmer die Luft desto mehr Wasser kann sie aufnehmen, kühlt sie ab, nimmt die Luftfeuchtigkeit zu und es bildet sich Tauwasser. Durch zusätzliche Nutzung einer Heizung kann dem Beschlagen der Scheiben vorgebeugt und auch in den Wintermonaten ein Idealklima erreicht werden. Lüftung???


  • Heizen und gleichzeitig Energiesparen?
    Die Heizung sollte nicht direkt am Fenster, wo der Energieverlust relativ hoch ist, sondern im Inneren des Raumes oder im Fußboden installiert sein.


  • optimale Belüftung des Wintergartens?
    10 Prozent der Glasflächen eines Wintergartens sollten sich öffnen lassen - die Luft muss zirkulieren und vor allem im Winter kann durch eine genau dosierte Lüftung einer Auskühlung des Wohnraumes vorgebeugt und die Luftfeuchtigkeit reguliert werden.


  • Mechanische oder automatische Belüftung?
    Eine mechanische Lüftung sorgt für das Absaugen verbrauchter und das Einströmen frischer Luft. Empfehlenswert ist eine automatische Steuerung des Belüftungssystems, welche sich nach der Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit richtet und die Belüftung automatisch reguliert.


  • Automatisch betriebene Wetterstationen?
    Sorgen nicht nur selbstständig für die richtige Be- und Endlüftung und den entsprechenden Einsatz der Klimaanlage, sondern regeln je nach Lichteinfall und -intensität vollautomatisch die installierten Beschattungssysteme.


  • Jalousien am Äußeren oder Inneren des Wintergartens? Außenliegende Jalousien reduzieren die einströmende Sonnenenergie und es dringen nur 5 bis 40 Prozent in den Innenraum. Ist der Sonnenschutz im Inneren des Wintergartens angebracht, gelangen 60 bis 90 Prozent der Sonnenenergie in den Wohnraum. Baldachine, Rollo-Anlagen, Jalousien oder Raffstores sollten aus hellem, reflektierenden Spezialgewebe sein.


  • Energie sparen durch die richtige Lage?
    Der ideale Standort eines Wintergartens ist Süd-West oder Süd-Ostlage. Anbauten an der Südseite des Hauses sind nur durch kostenaufwändige Schutz- und Lüftungsvorrichtungen vor dem Treibhausklima zu schützen und Wintergärten an der Nordseite des Hauses benötigen sehr viel Heizungsenergie um in einem Wohnraumklima gehalten zu werden.
Quelle: elero GmbH Antriebstechnik
 
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