Kombination von Natur- und Betonsteinen
Foto: Arbeitsgemeinschaft Pflasterklinker e.V.
Aquatop, der versickerungsfähige Pflasterstein
Foto: Stein+Design
Siena 2-Pflastersteine, Einfassung aus gekehlten Rundpalisaden
Foto: Stein+Design
Klinker Diese bei über 1100° gebrannten
Steine aus Ton sind maßhaltig und haben alle guten Eigenschaften
von gesinterten Ziegeln. Der Profi verwendet frostbeständige,
sog. Straßenbauklinker. Als zentrales Gestaltungselement
für Terrassen, Gartenmauern, Treppen und Sitzgruppen passen
sie sich einer verklinkerten Fassade ebenso gut wie allen
Terrassenformen an. Sie sind pflegeleicht und können
flach, hochkant oder seitlich stehend im verdichteten Sand-
und/oder Mörtelbett verlegt werden. Soll eine Versiegelung der Flächen vermieden werden, bieten
sich poröse, wasserdurchlässige Klinker an.
Keramische Fliesen Auch dieses vielseitige Baumaterial kann gut für Terrassen
eingesetzt werden. Am besten geeignet sind unglasierte
Steinzeugfliesen. Sie sind zwar fleckenanfällig, jedoch
außerordentlich strapazierfähig. Voraussetzung ist eine hohe Verschleißgruppe (3 bis 4) und
Frostsicherheit (beim Fachhandwerker nachfragen!). Fliesen werden auch auf Terrassen im
Mörtelbett verlegt. Sie können jedoch bei einem Betonunterbau
mit speziellem Fliesenkleber geklebt werden bzw. sind
auch im verdichteten Feinsplittbett zu verlegen. Auf glasierte keramische Fliesen
oder Platten sollte wegen der Rutschgefahr verzichtet werden.
Betonwerksteinplatten Der Hit sind Platten mit geschliffenen
Oberflächen in farblicher Gestaltung, die eher an edlen
Granit erinnern. Größen und Formen sind variabel und reichen von 40 x 40 und
50 x 50 über 25 x 50 bis hin zu 50 x 75 cm, einige Sonderformen
sind auch zu bekommen. Waschbetonplatten bieten ein besonderes, naturnahes
Flair. Sieht man von der Schönheit der Platten einmal ab, sind aufgeraute,
ebenso attraktive Platten sicherer (Rutschgefahr bei Nässe!).