Private Freiräume gestalten mit dem Nostalit® - Pflastersystem
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Wenn der Beton der Fußstütze ausgehärtet ist,
wird der Versetzgraben mit wasserdurchlässigem Material
– z.B. mit einer Körnung 0/56 – aufgefüllt.
Bettung für die Treppe vorbereiten
Einbau der Pflasterfläche
Wird die Fläche bündig mit der Garage oder mit einer
Hauswand verlegt, kann auf eine seitliche Begrenzung notfalls
verzichtet werden. Sonst gilt generell: Jede Pflasterfläche
neigt unter Belastung (Auto auf der Garagenzufahrt) zu Verschiebungen,
zu lockeren Steinen und zu unschönen Fugenabständen,
wenn seitlich keine haltbare Begrenzung vorhanden ist. Diese
kann entweder aus Bordsteinen, aus Palisaden oder wie bei diesem
Projekt aus einem Mix bestehen. Klaus Schmeisser: „Wir
haben den Nostalit-Kreis im Wechsel mit Palisaden und dem 1
½ Stein abgefangen.
Diesen Stein verwendeten wir auch bei den Wegen, während
wir die Garagenauffahrt ausschließlich mit Palisaden unter
Verwendung eines Betonfundaments und einer einseitigen Betonstütze
absicherten.“Wenn die Bettung mit einer Abziehlatte exakt
vorbereitet ist, kann mit dem Verlegen begonnen werden. Die
fertige Bettung sollten Sie nicht mehr betreten; arbeiten Sie
nur mit aufgelegten Brettern.
Auspflastern der Treppenanlage
Ein exaktes Schnüren lohnt sich auch beim Verlegen, um
möglichst gerade laufende Kanten zu erzielen. Überlegen
Sie auch, für welches Muster Sie sich entscheiden. Auf
dieser Seite finden Sie alleine schon neun verschiedene
Verlegemöglichkeiten. Dies natürlich in Abhängigkeit
der disponierten Steingrößen.
Praxistipp:Achten
Sie auf ein höhengenaues und ebenflächiges Verlegen
und kontrollieren Sie lieber einmal zu viel als zu wenig. Entnehmen
Sie die einzelnen Steine verschiedenen Liefergebinden, um fertigungsbedingte
Farbunterschiede besser ausgleichen zu können. Starten
Sie an der tiefsten Begrenzungslinie und arbeiten Sie sich nach
oben. Ist ein Kreis oder sind Bänderungen geplant, sollten
Sie erst diese Elemente verlegen und dann von dieser Stelle
aus in die Fläche arbeiten.
Achten Sie auf einen gleichmäßigen Fugenverlauf und
auf die richtige Fugenbreite. Diese wird jeweils vom Hersteller
empfohlen. Warum Fugen? Weil die Fläche „lebt“
und deshalb die einzelnen Steine untereinander über die
Fuge und das passende Fugenmaterial die notwendige Lastübertragung
von Stein zu Stein einleiten müssen.
Bei Bögen sollten Sie den
Rat eines Profis einholen, da es hier diverse Regeln zu beachten
gibt, die sich aus der Natursteinpflaster-Verlegung ableiten
lassen. Bei Kreisen beginnt man
in der Kreismitte. Einige Hersteller bieten dafür einen
größeren Kreismittenstein. Fast überall aber
gibt es den Nostalit-Kreis als komplettes „Paket“
mit einer ausführlichen Verlegeanleitung.