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Private Freiräume gestalten mit dem Nostalit® - Pflastersystem

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Die Arbeitsschritte – Setzen von Palisaden und Einbau der Pflasterfläche – sind nicht weniger wichtig als die vorbereitenden Tätigkeiten. Trotzdem sei nochmals darauf hingewiesen: Der alte Spruch „Wie man sich bettet, so liegt man!“ kann ohne Einschränkungen auch auf das Pflastern angewendet werden. Nur wenn Unterbau, Tragschicht und Bettung exakt vorbereitet sind, gelingt auch eine einwandfreie Pflasterdecke.

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Palisaden versetzt im Mörtelbett
Setzen von Palisaden
Beton-Palisaden – abgestimmt auf das verwendete Pflaster – übernehmen bei der Gestaltung mehrere wichtige Aufgaben. Sie eignen sich u.a. zum Bau von Treppen, übernehmen die Randeinfassung oder helfen bei der Gestaltung von Höhenunterschieden.

Bei dem hier verarbeiteten Pflaster- und Palisadensystem Nostalit aus dem Hause UNI-International stellen diese Bauteile durch den passenden Raster und die wählbare Farben- und Oberflächengestaltung eine harmonische Übereinstimmung mit dem Belag sicher. Die Höhe der ausgewählten Palisaden entscheidet über die Einbautiefe. Diese sollte bei normaler Belastung etwa 1/3 der Palisadenhöhe betragen. Falls Hanglasten abzufangen sind, empfiehlt sich eine höhere Einbautiefe. Zum ordnungsgemäßen Setzen der Palisaden wird ein Versetzgraben ausgehoben, der ca. 10 cm Tiefe für das spätere Betonfundament und für die gewählte Einbautiefe berücksichtigt.


Praxistipp: Falls in dieser Tiefe kein tragfähiger Boden (Kies oder Schotter) zur Verfügung steht, muss nachgebessert werden. Dafür ist erneut Ihre Arbeitsleistung gefordert: Weitere 15 cm sind auszuheben und dann mit einer Tragschicht aus Kies, Schotter oder ähnlich tragfähigem Material in einer Korngröße 0/32 mm wieder aufzufüllen. Dieses lose eingefüllte Material muss unbedingt verdichtet werden! Dafür sollten Sie einen Benzin-Vibrationsstampfer aus dem nächsten Geräteverleih einsetzen.

Klaus Schmeisser verwendete Nostalit-Palisaden mit einer Länge von 1,0 m für den Bau der Treppe und nutzte das Material in verschiedenen Längen zugleich zur Einfassung der Garageneinfahrt und des Kreises.

Um eine einheitliche Palisadenhöhe sicherzustellen, empfiehlt sich eine Richtschnur. Vorher ist allerdings noch das Fundament aus erdfeuchtem, also eher trockenem Beton in der eingeplanten Höhe von 10 cm zu schütten. Nach dem Setzen der ersten zwei oder drei Palisaden wird von beiden Seiten eine schräge (etwa 45°) Betonstütze errichtet. Dies gilt auch für den weiteren Arbeitsablauf.

Zum Kürzen von Palisaden eignet sich entweder ein (Benzin-) Trennschneider oder aber eine leistungsstarke „Flex“.

Praxistipp: Achten Sie in diesem Zusammenhang auf die passende Scheibe für Beton, auf persönlichen Schutz wie z.B. (Leder-)Arbeitshandschuhe und Brille und positionieren Sie die Palisade beim Trennen so, dass die Trennscheibe nicht eingeklemmt werden kann.


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