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Private Freiräume gestalten mit dem Nostalit® - Pflastersystem

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Bodenverdichtung
Vorbereitung der Unterlage
Wege, Flächen und ganz besonders die Garagenauffahrt müssen mit einem geeigneten Verdichtungsgerät – Stampfer oder Vibrationsplatte – standfest verdichtet werden. Nur so sind spätere, unschöne Setzungen zu vermeiden. Geräte bringt der Garten- und Landschaftsbauer mit. Bei Eigenleistung lohnt sich ein Blick in die „Gelben Seiten“ unter der Rubrik „Baumaschinen-Vermietung“. Zusätzliche Tragschichten wie z.B. eine Frostschutzschicht sind auf dem profilgerechten, ebenen und tragfähigen Erdplanum aufzubringen.

Praxistipp: Bei sandigem Untergrund – dies gilt nicht für einkörnige, nicht verdichtbare Sande – ist häufig keine besondere Tragschicht erforderlich.

Praxistipp: Die Verdichtung des anstehenden Bodens ist sach- und fachgerecht durchzuführen, da sie über die Ausführungsqualität alle späteren Arbeiten und über die langfristige Nutzbarkeit der Pflasterfläche entscheidet.

Klaus Schmeisser: „Unser Maschinenpark war trotz umfangreicher Erdarbeiten überschaubar. Wir setzten einen Stampfer für die Bodenverdichtung ein und eine kleine Vibrationsplatte für das Einrütteln des Pflasterbelages. Ferner einen Minibagger für die Erdarbeiten im Bereich der Treppe und einen Unimog für den Abtransport des Erdreichs. Wir hatten insgesamt drei Ebenen, erreichbar über eine Treppe aus Nostalit-Palisaden, neu zu gestalten. Das bedeutete in der Praxis rund 15 Unimog-Fuhren á 2,5 m³. Der gesamte Arbeitseinsatz zog sich über einen Monat hin – vom Fällen der Bäume bis zur fertigen Gestaltung. Erleichternd kam hinzu, dass die Garageneinfahrt mit ca. 40 m² Fläche vorher schon mit einem Pflasterbelag befestigt war. Hier mussten wir den alten Belag nur abräumen und die Bettung aufbereiten.“


Vorbereitung des Pflasterbettes
Je nach Geländebeschaffenheit und der Größe einzelner Flächen ist eine Querneigung einzuplanen. Dabei ist darauf zu achten, dass Oberflächenwasser nicht zum Haus hin, sondern von diesem wegfließt. Andernfalls sind Rinnen vorzusehen. Das Bettungsmaterial ist in einer Dicke von 3 bis 5 cm aufzubringen. Der obere Wert ist unbedingt einzuhalten, um Verformungen der Pflasterdecke unter Verkehrslasten zu vermeiden. Es kann ja durchaus sein, dass die eigene Garagenauffahrt auch vom Heizöl-Lieferanten, von der Müll-entsorgung oder von Zulieferfahrzeugen befahren wird. Die dabei auftretenden Belastungen sind –zigmal höher! Geeignetes Bettungsmaterial ist u.a. Splitt 2/5 mm. Bindige und schluffige Sande sind als Bettungsmaterial ebenso ungeeignet wie zu feine Sande oder auch zu grobe Brechsand-Splittgemische.

Die Fläche ist mit geeigneten Hilfsmitteln – mit einer Abziehlatte aus Metall oder Holz – exakt abzuziehen. Die richtige Basis als Auflage für die Abziehlatte können Stahl- oder Alurohre sein, die vorher höhengenau eingemessen und ausgerichtet werden. Ähnlich wie beim Erdplanum gilt auch hier: Die fertige Pflasterdecke kann nur so genau werden, wie die Bettung erstellt wurde.

Praxistipp: Prüfen Sie vor dem Aufbringen der Bettung nochmals den Unterbau bzw. die Tragschicht. Größere Vertiefungen dürfen keinesfalls mit dem Bettungsmaterial ausgeglichen werden. Berücksichtigen Sie zusätzlich bei der Höhenplanung unbedingt ein Setzungsmaß von 6 bis 8 mm. Dies entsteht bei einem fachgerechten Abrütteln der Pflasterfläche.


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