Dem Verlegen der
Steine und Platten sollte nicht nur das Ausheben eines Sandbettes,
sondern auch das Anbringen einiger Orientierungspunkte vorausgehen:
Kleine Holzpflöcke oder Blumenstäbe genügen oft schon zur
Kennzeichnung und Befestigung eines Bandes, das den Wegverlauf
markiert. Sie werden in regelmäßigen Abständen von etwa 20
Zentimetern etwa so tief in die Erde gesteckt werden, dass
sie einem Windstoß standhalten können und noch etwa 10 bis
20 Zentimeter aus dem Boden herausgucken. Um den oberen Teil
der Stöckchen wird nun ein Band gewickelt, das die einzelnen
Stäbe miteinander verbindet und so den Verlauf des Weges anzeigt.
Dabei genügt es, einfaches Paketband oder eine Schnur zu verwenden,
die je ein- bis zweimal um den Stab herumgewickelt wird. Auch
wenn's Mühe macht: Je mehr Stäbe den Wegverlauf markieren,
um so akkurater wird das Ergebnis.
Ein Terrassenbogen mit Original-Pflasterklinker
lädt zum Erholen und Innehalten ein.
Foto: Arbeitsgemeinschaft Pflasterklinker e.V., Bonn
Verlegung mit offener Fuge, hier mit einer
Nivelier- und Bautenschutzmatte und einem Fixclip.
Foto: Creaton/HS
Natürlich weiterverwertbar
Wer sich für einen Bodenbelag entscheiden möchte, der sich einwandfrei
mit der Natur verbindet, kann seine Wege mit geschreddertem Baumschnitt
oder Rindenmulch festigen. Gartenbesitzer werden an dieser preisgünstigen
Alternative vielleicht besonderen Gefallen finden, da der Bodenbelag
zur Verwertung des anfallenden Astwerks beim Frühjahrsbeschnitt
der Obstbäume beitragen kann. Mit Rindenmulch oder Schredder gefestigte
Wege sollten allerdings keiner starken Beanspruchung ausgesetzt
sein und daher im Wesentlichen hinter dem Haus herführen.