Zwei
Drittel Stein, ein Drittel Gras
So genannte Grasfugensteine bieten sich überall dort an, wo
der Boden Halt und Stabilität bekommen und die Natur dabei soweit
wie möglich geschont werden sollen. Grasfugensteine bieten einen
begrünbaren Anteil von beispielsweise 32 Prozent und erlauben
vielfältige Verlegemöglichkeiten. Angeformte Abstandhalter ermöglichen
eine einfache und präzise Verlegearbeit und sind nach der Bepflanzung
der Fugen nicht mehr zu sehen. Als Alternative zu Gras können
die Abstände zwischen den Steinen mit Splitt gefüllt werden,
der eine zusätzliche Festigkeit auch unter Berücksichtigung
ökologischer Anforderungen gewährleisten soll.
Das Bett machen, bitte!
Wer sich für einen Belag seiner Wahl entschieden hat, muss zunächst
das entsprechende Bett vorbereiten, in das die Steine oder Steinplatten
gelegt werden. Das Sandbett bietet gegenüber dem Betonbett viele
Vorteile: Sinkt die gepflasterte Fläche im Laufe der Jahre ab, lassen
sich die auf Sand verlegten Platten ohne große Mühen entfernen,
um das darunter liegende Bett mit der entsprechenden Menge Sand
aufzufüllen. Hat sich der Bauherr und Gartenfreund jedoch für ein
Betonbett entschieden, sieht er sich im Falle des Absinkens vor
die schwierige und mit sehr großem Aufwand verbundene Aufgabe gestellt,
den Beton aufbrechen zu müssen. Wegplatten müssen mühsam zerschlagen
werden und sind daher nicht wieder zu verwenden. Das Sandbett bietet
darüber hinaus den Vorteil, dass Regen- und Spritzwasser ablaufen
und so etwaige Fäulnisbildung vermieden werden kann.