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Arbeitsanleitung für eine aufgeständerte Terrasse

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Schritte 8-10
Verlegen des Terrassenbelags

8. Befestigung der Balkenabdeckung
Zum Schutz vor Feuchtigkeit aus direkter Bewitterung und dem sich in den Fugen ansammelnden Schmutz werden die Traghölzer an der Oberseite mit Blechen abgedeckt. Ein 8 mm dicker Neoprene-Folienstreifen wird auf Balkenbreite geschnitten und als Trennlage auf den Balken gelegt. Das abgekantete Blech wird darüber gestülpt und im Abstand von 50 -- 60 cm mittig festgeschraubt. Die Schraubabstände werden gleichmäßig über die Balkenlänge verteilt, wobei der Abstand der jeweiligen Schraube zum freien Blechende nicht viel größer als 15 cm sein sollte. Mit dem Körner oder einem Dorn wird die Stelle für die Schraube markiert. Ein Vorbohren ist bei weichen Blechen und selbstbohrenden Schrauben nicht erforderlich.


9. Auflegen der Roste

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Die vorgefertigten Belagsroste
Die vorgefertigten Belagsroste werden nun so auf die Tragbalken gelegt, dass ihre Rahmenhölzer mit den Abstandhaltern die Blechverwahrung des Balkens umschließen. Die Roste sollten umlaufend mit einem Abstand zueinander liegen, der etwa der Größe der Fuge zwischen den Brettern entspricht.





10. Sicherung der Roste gegen Verrutschen
Um das Verrutschen der Roste auf der Tragkonstruktion zu verhindern, werden je nach Größe der Roste ein oder zwei verzinkte Lochplankenwinkel mit einer zentrischen Bohrung vor dem Verlegen so auf dem äußeren Rahmenholz befestigt, dass der nach unten zeigende Schenkel in Richtung Tragbalken weist. Durch die mittigen Löcher in den nach unten zeigenden Schenkeln wird der Rost mit Sechskantschrauben im Tragbalken festgeschraubt oder mittels konisch eingesägten Winkeln (Abbildung) eingehängt. Letztere stellen durch die Eigenzentrierung die richtige Lage her.

Für das passgenaue Einbringen der Schrauben sollten die fertigen Roste als Schablone benutzt werden.


Hinweis: Die Montagewinkel brauchen nicht wie abgebildet konisch ausgesägt zu werden, wenn ein Arbeiten unter der fertigen Terrasse wegen ausreichender Kopfhöhe möglich ist. In diesem Falle werden die Roste in ihrer endgültigen Lage, d.h. mit einem umlaufend gleichmäßigen Abstand mit Zwingen fixiert und durch das zentrische Loch des Montagewinkels mit einer Passenden Sechskantschraube, die entsprechend vorgebohrt wurde seitlich am Tragbalken befestigt.


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Abbildungen: Samanns, Willich-Neersen; Maisel, Willich-Neersen

Quelle: http://www.infoholz.de



 
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