Beim Nachbarn knattert der Rasenmäher, gegenüber wird die Fassade neu verputzt, und in der Ferne singt eine Kreissäge: Während der Freiluftsaison haben Haus- und Gartenbesitzer alle Hände voll zu tun.
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Foto: djd/Biotop
Dabei geht es nicht nur um notwendige Erhaltungsarbeiten. Besonderen Eifer und Kreativität stecken die Eigentümer in Projekte, die den Lebensraum Garten attraktiver und vielfältiger machen.
Nur nicht zu viel Technik
Viele träumen beispielsweise von einer Bademöglichkeit im eigenen Garten, die zugleich ein wertvolles Biotop für Tiere und Pflanzen sein soll. Solch eine naturnahe Anlage ist zudem ein schöner Blickfang und lässt sich in jede bestehende Gartenarchitektur integrieren.
Dazu muss das Grundstück nicht einmal besonders groß sein. Schon 40 Quadratmeter Teichfläche reichen, um den Badespaß zu verwirklichen. Worauf es ankommt, erläutert Peter Petrich, der schon vor 20 Jahren in Österreich mit dem serienmäßigen Bau von Schwimmteichen begann: "Die meisten Bauherren glauben ja: je mehr Technik, desto besser. Das ist jedoch ein Trugschluss, denn der übermäßige Einsatz von Technik schadet den biologischen Prozessen. Zum Beispiel wird durch starke Umwälzung das Zooplankton beim Passieren der Pumpe zerstört. Und das Zooplankton ist schließlich unsere lebende Filteranlage."