Als Boden und Pflanzsubstrat empfiehlt sich feiner
und gewaschener Kies, der mindestens 5 Zentimeter dick aufgebracht
und mit Steinen auf den einzelnen Terrassen-Abstufungen gegen Abrutschen
gesichert wird. Jetzt kann der Teich mit Leitungswasser geflutet
werden. Tiefwasserpflanzen wie Seerosen werden während des Einlaufens
eingesetzt. Je nach Leitungswasserqualität ist es empfehlenswert,
das Wasser mit einem spezifischen Aufbereiter zu behandeln.
Die Wasserqualität lässt sich schnell und unkompliziert
mit einem Indikatorstreifen bestimmen. Nach einigen Wochen haben
sich Wasserchemie und Mikrolebewelt so eingespielt, dass sich ein
ökologisches Gleichgewicht gebildet hat, in dem sich bald auch andere
Pflanzen und Tiere ansiedeln werden. Auch die Folie muss sich einige
Tage setzen, dann werden die Ränder mit Erde, Steinen und den beim
Aushub aufbewahrten Grassoden befestigt.
Gewaschener Kies eventuell in Kombination
mit einem Sand- Lehmgemisch wird 5 cm dick
aufgebracht.
Foto:Tetra
Mit größeren Steinen, Erde und Grassoden
wird der Rand befestigt.
Foto: Tetra
Pflege
Ein Teich, der unter Berücksichtigung der unterschiedlichen
Teichzonen angelegt ist, braucht nur wenig Pflege. Nur ab und zu
sollte regulierend eingegriffen werden. Wie für die Gartenpflege
gilt, Rückschnitt im Frühjahr, welke Gräser- und Staudenbüschel
im Winter als Frostschutz für den Wurzelbereich und Winterquartier
für Tiere stehen lassen. Im Herbst sollte nicht zu viel Laub in
den Teich fallen und absinken, damit sich kein Faulschlamm bildet.
Ein ausreichend tief angelegter
Teich braucht keinen Wasserwechsel, da im Frühjahr und Herbst temperaturbedingt
ein natürlicher Austausch der Wasserschichten erfolgt. Auch Eisschichten
brauchen nicht entfernt werden, wenn der Teich tief genug ist.