Einfacher ist die Überwinterung für die Besitzer von Teakholzmöbeln. Teakholz, Robinie, Lärche oder Akazie sind so dicht gewachsenen und stark ölhaltige Hölzer, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann. Teak wird zum Beispiel auch als Holzbowle in der rauen Ostsee eingesetzt. Das übersteht jeden Sturm und Schauer und auch jeden Frost. Allerdings gilt hier, wie bei anderem Holz oder Kunststoff auch: es verändert seine Farbe. Um wieder auf einem frischen Möbel im Frühling zu sitzen, werden Teak und die anderen dichten Laubhölzer mit speziellem Öl einmal jährlich eingerieben. Beim Kauf von Teakholz sollte der Verbraucher unbedingt auf das zertifizierte Siegel achten, dass das Holz aus einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung stammt. Doch auch hier gilt im allgemeinen, dass die Lebensdauer insgesamt durch einen Wetterschutz immer erhöht wird. Man kann daher Teakholzmöbel bei entsprechender Pflege ein Leben lang "be-sitzen".
Peddigrohr und Rattan sind äußerst feuchtigkeitsempfindlich. Diese Möbel sollten immer in trockenen Räumen überwintern. Bekommen sie zuviel Regen oder gar Frost ab, faulen sie schnell, schimmeln gern und riechen übel. Die einzige Ausnahme stellt eine innovative Flechtwerkersatzfaser eines deutschen Herstellers dar. Sie sieht aus wie natürliches Flechtwerk, ist aber in Wirklichkeit ein Polyethylenstrang, der schmutzabweisend ist und dem das nass-kalte Wetter nichts ausmacht. Die Faser reinigt sich selbst, ähnlich wie die Oberfläche einer Kohlrabi. Außerdem sind die Möbel UV-Licht resistent und beständig gegen Temperaturschwankungen.