Sicher ist sicher
Wichtig für den Aufbau der Spielgeräte ist der richtige
Abstand der Geräte zueinander. Denn meist
spielt nicht nur ein Kind auf dem Spielplatz und gegenseitige
Behinderungen mindern schnell den
Spaß beim Spielen. Macht der Hersteller der Geräte
hierzu keine näheren Angaben, sind eineinhalb
Meter oder mehr sinnvoll. Für Rutschen, Klettergerüste
und Schaukeln gilt: Die Fundamente sind für
die Standfestigkeit entscheidend. Auch hier liefert
der Hersteller die nötigen Informationen zur Anfertigung.
Damit der Spielspaß lange währt, überprüfen
Sie die Fundamente und Verankerungen regelmäßig.
Achten Sie darauf,
dass Querstreben
zum Klettern an Spielgeräten
so nah beieinander
stehen, dass weder Kopf noch Körper des
Kindes hindurch passen. Auch Klappmechanismen
sollten so gestaltet sein, dass die Quetschgefahr
von Fingern oder Händen so gering wie möglich ist.
Beachten Sie beim Kauf der Spielwaren Prüfsiegel
wie GS (geprüfte Sicherheit) oder das TÜV-Siegel.
Das CE-Siegel, welches auf den meisten Spielzeugen
zu finden ist, bezeugt zwar, dass das Spielzeug
grundlegenden europäischen Sicherheitsanforderungen
gerecht wird. Sein Sicherheitsstandard ist
allerdings weit niedriger einzuschätzen als der von
TÜV und GS.
Probiert das Kind schließlich sein Spielzeug das erste
Mal im Garten aus, erklären Sie ihm am besten,
wie es damit umgehen soll.Vielleicht spielen Sie ja
anfangs selbst ein bisschen mit. So werden Risiken
durch falschen Gebrauch geringer und Ihr Kind
freut sich sicher auch, dass Mama und Papa ebenso
vom neuen Spielgerät begeistert sind.
Gefahrenquellen lauern aber auch an ganz anderer
Stelle. Ein Gartenteich, sei er noch so flach, kann
Lebensgefahr bedeuten: Der Tod durch Ertrinken ist
eine der häufigsten Todesursachen bei Unfällen
von Kindern im Haushalt. Decken Sie Teiche und
auch Regentonnen also ab, um unnötige Gefahrensituationen
zu vermeiden. Auch giftige Dünge- und
Pflanzenschutzmittel sowie jegliche Gartenwerkzeuge
sind nichts für Kinderhände und gehören unter
Verschluss. Im Spielwarenhandel können die
kleinen Gärtner aus einer Vielzahl von Spielzeug-
Werkzeugen wählen. Damit wird ihr Nachahmungstrieb
gestillt - auf völlig ungefährliche Weise.
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Bäume bieten vielseitige Spielmöglichkeiten.
Hier können Kinder
klettern und staunen, oder
einfach nur die Seele baumeln
lassen. Bild: CMA
Kleine Gärtner
Findet Ihr Kind Gefallen an der Gartenarbeit, richten
Sie ihm doch ein kleines Beet ein, auf dem es
nach Herzenslust experimentieren kann.Wichtig ist
nur, dass Sie für das Beet schnellwüchsige und unkomplizierte
Pflanzen verwenden. Kinder sind ungeduldig
- sie wollen schnell Erfolge beobachten.
Highlight eines jeden Kinder-Gärtchens sind beispielsweise
Sonnenblumen. Aus einem kleinen Samenkorn
wächst märchengleich eine riesige Pflanze
mit wunderbar großen Blüten. Auch Gewächse wie
Erdbeeren, Prunkwinde, Löwenmäulchen oder
Fleißiges Lieschen sind zu empfehlen. Letztlich tut
ein Kontrollgang durch den gesamten Garten Not.
Ziel der Inspektion sind giftige Pflanzen. So schön
sie auch aussehen: Lupine, Fingerhut und Co. sind
in einem Kinder-Garten fehl am Platz.