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Wie ein Garten zur Energiequelle wird
Feng Shui
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Schildkröte, Drache, Tiger, Phönix
Ist der Garten nach hinten und zu den Seiten durch Hügel oder Pflanzen abgeschirmt, dann genießt das Wohnhaus den Schutz der mythischen Vier Tiere: Hinten hoher, massiver Sichtschutz die Schildkröte, an den Seiten ebenfalls Sichtschutz, doch niedriger und mit bewegter Kontur Drache und Tiger, nach vorne freie Sicht und viel Raum oder Phönix. Das Streben nach Beruhigung der rückwärtigen Bereiche erklärt die Zurückhaltung bei der Anlage von Wasserflächen,denn diese schwächen die Rückfront. Auf Pools und Biotope sollte daher verzichtet erden.

Klare Form ist Trumpf bei der Terrasse
Terrassen können unharmonische Hausgrundrisse symbolisch ergänzen. So kann ein L-förmiges Haus, dem ein Stück fehlt, an der Gartenfront mittels Terrasse und Pergola zum Rechteck vervollständigt werden. Im Feng Shui werden immer klare Formen angestrebt,denen nichts von Unvollständigkeit oder Mangel anhaftet. Wie oben bereits beschrieben, können Mängel der Umgebung dem Anblick entzogen werden. Umgekehrt geht es auch: Ausblicke auf landschaftliche Schönheiten sollten in die Gestaltung einbezogen werden.In Japan spricht man dann von Geborgter Landschaft, die den Garten größer erscheinen lässt. Dann wird der Garten zum Park und das Haus zum Palast.

Rainer Matthey
 
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