Viele Gartenbesitzer klagen über vermeintlich schlechten Boden. Dabei ist es in der Regel nicht der Boden, der schlecht ist. Vielmehr stehen meist einfach nur die falschen Pflanzen am falschen Platz. Die richtige Pflanzenauswahl sorgt jetzt im Frühjahr für nachhaltigen Erfolg im hauseigenen Beet. Gartenberatung.info sagt, worauf Sie dabei achten müssen.
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Das Große Windröschen (Anemone sylvestris) ist eine tolle heimische Gartenstaude, die trockene, steinige Gartenböden liebt. Quelle: gartenberatung.info
Gartenberaterin Lydia Ziegltrum aus Hannover hat es oft mit besonders extremen Böden zu tun: In weiten Teilen ihres Tätigkeitsgebietes hat die letzte Eiszeit feine Sande abgelagert, die in vielen Stadtvierteln auch die Gartenböden prägen. Unsere humosen Sandböden sind nach mehreren Sonnentagen bereits im Mai staubtrocken, erzählt die Landschaftsarchitektin. Der Sand lässt den Regen in kürzester Zeit in Richtung Grundwasser abfließen, und dabei nimmt das Wasser auch einen großen Teil der Pflanzennährstoffe mit.
Im Sommer haben Stauden und Gehölze deswegen nicht nur mit Trockenheit zu kämpfen, sondern auch mit Nährstoffarmut. Für Lydia Ziegltrum heiß das, auf viele bei Gartenbesitzern beliebte Pflanzen zu verzichten. Dafür gedeihen zahlreiche silberlaubige Stauden und an trockene Standorte angepasste Knollenpflanzen gut, tröstet sie. Beliebte Gartenstauden wie Frauenmantel, Iris, Storchschnabel und Taglilie kämen wegen ihrer geringen Ansprüche an den Standort ohnehin auch mit dem Sandboden gut zurecht.
Taglilien und Frauenmantel gehören zu den robustesten Gartenstauden. Sie gedeihen sowohl auf trocken, als auch auf nassen Böden. Das macht Sie für die Staudenverwendung so wertvoll. Quelle: gartenberatung.info