Der
Dachstuhl wird auf dem Boden vormontiert und anschließend auf
der Garage aufgestellt.
Das
Dach wird eingedeckt - auch ein Selbstbauer kann diese Arbeit
verrichten.
Fotos: Hebel
Terminplan
Bei einem Massivbau muss sich der Bauherr rechtzeitig um Folgendes
kümmern: termingerechte Lieferung des benötigten Baumaterials Werkzeuge und Helfer komplette Bausätze aus Leicht- und Porenbeton Lagerung des Materials empfehlenswert: paralleles Bauen des Hauses und der Garage,
denn dann sind die notwendigen Geräte wie Bagger, Mauerwerkzeug,
Schalmaterial und ein Gerüst bereits vorhanden Gewerke, die der Hausbauer nicht selbst übernimmt, rechtzeitig
bei den örtlichen Handwerks betrieben
in Auftrag gegeben werden, (Elektroinstallation, Heizung) bei der Kostenkalkulation spielen
neben den Material- und Werkzeugkosten also eventuell Mietgebühren,
Lager- sowie Lohnkosten für Handwerker und möglicherweise den
Architekten eine Rolle
Fundament Zuerst ist ein Erdaushub von mind. 80
cm Tiefe für das Fundament zuzüglich etwa 20
cm für die Bodenplatte nötig, falls diese genau mit dem
Erdreich abschließen soll. Somit ist die frostsichere
Gründung des Fundaments gewährleistet. Die Fundamentgräben werden entsprechend
der Außenmauern angelegt und bei sandigem Boden mit Holz geschalt. Da eine massive Garage aufgrund ihres Gewichts erheblich stärkeren
Druck auf den Untergrund ausübt als eine Fertiggarage, ist bei
wenig tragfähigem Boden ein Ringfundament
mit Eisenarmierung notwendig, in das dann die Bodenplatte
gegossen wird. Ein Fundamenterder, also ein Stahlring als Potentialausgleich,
erübrigt sich nur, wenn in der Garage auf elektrische Leitungen
verzichtet wird.