Bei
einer vorgefertigten Garage gestaltet sich der Aufbau einfacher als
bei einer massiven Garage. Der Selbstbauer hat die Wahl zwischen Modellen
aus Stahlbeton, Faserzement, Stahlblech oder Kunststoff. Betongaragen
bilden eine geschlossene Einheit inklusive Boden mit Flachdach und
Entwässerung.
Fix und fertig aufbaufertig Am Anfang steht die Beratung mit der Herstellerfirma, die
die kompletten Pläne erstellt. Anschließend müssen bei Grenzbebauung die Unterschriften der
Nachbarn und die Genehmigung bei der Baubehörde eingeholt
werden. Der Bauherr muss dann den genehmigten Plan dem Hersteller zuschicken. Die Vorbereitungen erschöpfen sich mit der Koordination des
Baustellentermins, an dem das Fundament fertig ist, mit dem
Tag, an dem der Hersteller die Garage anliefern kann. Die Lieferzeit der Garage, besonders bei Sondermodellen, muss
einkalkuliert werden. Da ein Lkw die Garage anliefert, muss eine geschotterte, ausreichend
breite Auffahrt zur Baustelle vorhanden sein. Kann die Firma
mit ihrem Selbstversetzfahrzeug, auf dem der Kran und die
Garage transportiert werden, nicht direkt an das Fundament
heranfahren, entstehen dem Bauherrn Kosten für einen zusätzlichen
Kran.
Ein Fundament ist auch für ein Fertigmodell nötig, allerdings
reicht ein Streifen- (an den Längsseiten des Garagenkörpers)
oder ein Punktfundament (an den vier Eckpunkten und eventuell
in der Mitte der Längsseiten) aus. Beauftragt
man damit einen Subunternehmer, schlägt dies mit 500 bis 700
€ zu Buche. Steht das Fundament, ist noch das Entwässerungsrohr zu verlegen. Dann kann die Garage aufgesetzt werden.
Die Fertiggarage "an einem Stück" wird
innerhalb einer Stunde augebaut.