Über
eine Garage oder ein Carport sollte die Baufamilie bereits in der
Planungsphase des Hauses reden. Bauform und Material richten sich
nach dem vorhandenen Platzangebot und dem verbleibenden Baugeld -
und natürlich sollte der Architektur des Hauses entsprochen werden.
Planung
Die Entscheidung zwischen den Bauweisen
ist heute kaum mehr eine Frage der Qualität. Vielmehr ist sie
zum einen eine der Gestaltung, zum anderen eine des Zeitaufwandes
und des Preises.
Massivgarage Den Gestaltungsmöglichkeiten bei der Massivgarage kaum Grenzen
gesetzt. Am besten wird die Massivgarage im Zuge des Hausbaus gleich
mit errichtet. Die restlichen Ziegel oder Betonsteine können
gleich zum Bau der Garage verwendet werden.
Fertigteilgarage & Fertiggaragen Mit einer Garage aus Fertigteilen wird man schneller bedient:
Innerhalb zweier Tage ist sie aufgebaut. Noch schneller geht es mit Fertiggaragen. Ist das Schotterbett
vorbereitet, sind sie innerhalb von zwei Stunden aufgestellt.
Ein Kranwagen muss jedoch an den Aufbauplatz herankommen.
Modulgaragen eignen sich für den nachträglichen Anbau, insbesondere bei Garagenkomplexen,
da sie problemlos aneinandergereiht werden können. Die Garage kann durch Putz oder Farbe optisch dem Wohnhaus angepasst
werden. Problem der Fertiggaragen ist die schlechte Diagonallüftung.
Die Garage muss architektonisch zum Gesamtbild passen.
Foto: Zapf
Der schnelle Aufbau ist ein wesentlicher Vorteil von Fertiggaragen.
Foto: Zapf
Ein Auto ist während der Fahrt oft starker Nässe ausgesetzt.
Foto: Citroen