Der Frost hat sich endlich verzogen und das Frühjahr lockt mit angenehmen Außentemperaturen – da hält es die meisten Hausbesitzer und Bauherren nicht mehr in ihren vier Wänden. Endlich fängt die Gartensaison wieder an und über den Winter aufgeschobene bauliche Projekte können jetzt in Angriff genommen werden.
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Initiative Elektro+ gibt Tipps für eine sichere und bedarfsgerechte Elektroplanung für Garage und Zufahrtswege - Foto: OSRAM
Wer zum Beispiel den Bau einer Garage mit den entsprechenden Zufahrtswegen plant, sollte jetzt damit anfangen, um für den nächsten Winter gerüstet zu sein. Mit einer durchdachten Planung der Elektroinstallation, so die Initiative ELEKTRO+, wird aus der Garage dabei mehr als nur der Stellplatz für das Auto. Grundsätzlich stehen Sicherheit und gute Sicht an erster Stelle, wirklich bedarfsgerecht kann aber nur planen, wer im Vorfeld genau überlegt, wie die Garage später genutzt werden soll. Neben der Beleuchtung im Inneren der Garage ist es wichtig auch an Steckdosen für elektrische Geräte wie Rasenmäher oder Häcksler zu denken. Und ein elektrisch gesteuertes Garagentor gehört heute schon zu den Standards beim Bau einer Garage.
„In punkto Stromversorgung ist es wichtig, genug Steckdosen einzuplanen und diese auch entsprechend zu schützen, um Kurzschlüssen und Stromschlägen vorzubeugen“, rät Hartmut Zander von Elektro+. Die Anzahl der Steckdosen hängt vor allem davon ab, welche elektrischen Geräte dort ans Netz gehen sollen. Dient die Garage beispielsweise später auch als Hobby-Werkstatt, sollten zusätzliche Anschlüsse für Sägen, Bohrer oder anderes elektrisches Werkzeug vorgesehen werden. Kommen besonders leistungsstarke Geräte zum Einsatz, empfiehlt es, sich einen Drehstromanschluss zu installieren. Wird das Auto in der Garage gesäubert? Wenn ja, für den Staubsauger in der Nähe des Autos eine Steckdose einplanen. Je genauer der Elektrofachmann weiß, in welchem Umfang und wie genau die Garage genutzt werden soll, desto besser kann die Elektroanlage aufgebaut werden. „Steckdosen sollten vorwiegend in einer Höhe von 1,10 Metern angebracht werden. So können sie durch das Fahrzeug nicht beschädigt werden und umgekehrt. Klappdeckel bieten zusätzlichen Schutz, beispielsweise vor Wasserspritzern beim Wagen putzen“, weiß Zander.