Innentüren: Solide die Funktion, stilvoll
das Ambiente
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Türen
schließen Räume nicht nur ab, sondern tragen maßgeblich zu deren Erscheinungsbild
bei. Wer für seinen Einrichtungsstil etwas sucht, wird garantiert
fündig, denn das Angebot bietet hinsichtlich Material und Form etwas
für jeden Geschmack.
Im Vergleich zu Außentüren sind Innentüren meist leichter
und auch wesentlich preiswerter. Sind für eine Eingangstür
aus Kunststoff etwa 2.000 € zu veranschlagen, so kostet
eine furnierte Innentür 60 bis 300 €. Doch auch bei diesen
Türen schlägt Qualität zu Buche. Die vermeintlichen Schnäppchen,
deren Blätter sich nach Jahren verziehen, oder schon nach
kurzer Zeit deutliche Gebrauchsspuren aufweisen, kommen letztendlich
teurer als ein langlebiges Qualitätsprodukt.
Holz,
hier ein Modell aus Ahorn, ist das beliebteste Material für
Innentüren
Foto: Westag & Getalit AG
Das Material Holz ist am beliebtesten
Holztüren haben im privaten
Wohnungsbau einen Anteil von rund 60 Prozent. In Neubauten werden als Trendoberflächen
meist die Holzarten Ahorn, Birke, Buche und Esche verwendet. Helle
Türen haben den Vorteil, dass sie schmale Räume und Flure optisch
größer wirken lassen. Wer einen dunklen Ton bevorzugt,
kann u.a. zwischen ins Rötliche gehenden Tönen aus Kirschholz oder Nussbaum
wählen. Beizen und Lasuren ermöglichen
interessante Farbgebungen, ohne den natürlichen Charakter des Holzes zu verdecken.
Sehr beliebt sind auch weißlackierte Türen, die besonders
gut zum Landhausstil passen. Extras,
wie Sprossenrahmen, furnierte Friese, Bleiverglasungen und Wandanschlussleisten eröffnen einen weiten Gestaltungsspielraum. Auch
Türen und Zargen mit Bogen
setzen Akzente. Je nach Form wird zwischen Rund-, Korb- und Stichbogen unterschieden. Türen
können nicht nur als einflügelige,
sondern bei entsprechendem Platz auch als zweiflügelige
Türen gebaut werden. Oberlichter oder seitliche
Verglasung geben manchmal einer Wand den letzten Schliff.