Treppen sollen Stockwerke verbinden, doch
viele Feinheiten in puncto Sicherheit und Architektur gilt es zu beachten.
ratgeber bauen hilft bei der Planung.
Mitunter diktieren
die Raumverhältnisse, welche Treppenform zum Einsatz kommt.
Soll man eine romantische Wendel- bzw. Spindeltreppe wählen,
eine filigrane freitragende Konstruktion, oder eine klassische
massive Vollholztreppe? Meist wird man sie beim Treppenbauer
bestellen, aber es gibt auch Selbstbausätze. Und wie berechnet
man die benötigte Stufenanzahl, die sich aus der Tiefe der Stufen
und der Auftritthöhe ergibt? Zwar können einem Heimcomputerprogramme
bei der Gestaltung helfen, doch in der Regel können sie eine
Beratung durch den Treppenbauer bzw. den Entwurf eines Architekten
nicht ersetzen.
Entscheidend ist die konstruktive Sicherheit
Spindeltreppen eignen sich für Neubauten und für die Nachrüstung.
Sie brauchen keine Wandanbindung. Von Fuchs-Treppen
Ein Musterbeispiel für die gelungene Symbiose von Architektur und Treppengestaltung.
Stufenmaterial und -farbe kehren beim Fußbodenbelag sowie den
Trägern und Stahlstützen wieder. Von Ernst Treppen.
Ganz wichtig bei der
Konstruktion einer Treppe ist eine korrekt berechnete Statik
und Verankerung, denn unterdimensionierte Konstruktionen können
durchaus unter der Last ihrer Benutzer zusammenbrechen. Ähnliches
gilt für den Handlauf, der absolut sicheren Halt ermöglichen
muss, um Treppenunfälle zu vermeiden. Gerade Kinder und ältere
Menschen sind hier besonders gefährdet.