Treppen-Montage:
Stufe für Stufe zur fertigen Treppe
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Harmonisch integriert sich diese Holztreppe in den raum. Rutschfester
belag auf den Stufen sorgt für Sicherheit.
Foto: Twinhaus
Diese Holztreppe lässt die alte Bausubstanz gekommt zur
Geltung kommen.
Foto: Treppenmeister
Holztreppen
Holz hat im Treppenbau ohne Zweifel die längste Tradition. Heute
wird es zunehmend in Kombination mit anderen Materialien eingesetzt.
Solche Ausführungen können Spindeltreppen
oder auch Mittelholmtreppen mit Holzstufen
sein.
Mittelholmtreppen eine Unterkonstruktion aus vorgefertigten, stählernen Profilen
trägt die Stufen. Begonnen wird an der Oberkante Fertigfußboden des oberen Geschosses. Die einzelnen Elemente werden in einer Tritthöhenlehre mit der
Tritthöhe und Laufrichtung justiert. Anschließend erfolgt mit einem Drehmomentschlüssel oder einem
Schlagschrauber die Befestigung der Kugeldruckverbindungen.
Dieser Fortgang wiederholt sich bis zum Boden. Danach mittelt man die Trittstufen aus und sichert sie gegen
Verrutschen mit einer Schraubzwinge. Im nächsten Arbeitsschritt erfolgt die Arretierung der Bodenplatte
mit Spreizankern. Mit einem seitlichen Abstand von rund 30 mm werden die Trittstufen
verbohrt. Zum Abschluß wird das Geländer eingepaßt. Dabei ist zu beachten,
dass die Abstände zwischen den Gitterstäben 120 mm nicht überschreiten.
Grund dafür ist die Kindersicherung, die auch mit Füllungsteilen
vorgenommen werden kann.
Behandlung
von Holztreppen
Holztreppen müssen nicht immer glänzen. Eine Oberflächenbehandlung
ist nicht unbedingt notwendig. In den letzten Jahren ist - meist aus Gründen der Optik - eine
solche Bearbeitung üblich geworden. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: das Wachsen
oder das Lackieren von Holztreppen. Der Vorteil bei entsprechend behandelten Treppen liegt in der
einfachen Beseitigung von Schmutz sowie der leichteren Pflege.