Die Scherentreppe eignet sich besonders für kleine Luken.
Foto: Columbus
Bei geringen Platzangebot sind Raumspartreppen eine preiswerte
Lösung.
Foto: Jäger Treppen
Luke
zum Dachboden
Scherentreppen lassen sich auch in Wandöffnungen einbauen und
mit Türen kombinieren. Der Lukendeckel wird in der Regel mit einem Zugstab geöffnet. Dank einer speziellen Federkonstruktion,
die einmal im Jahr geölt werden sollte, geht das Öffnen und
Schließen leicht von der Hand. Noch einfacher ist es mit einem Spindelhubmotor.
Dessen Steuerungskasten kann unabhängig von der Treppe installiert
und per Knopfdruck oder Fernbedienung gestartet werden. Ein integrierter Akku sorgt dafür,
dass auch bei Stromausfall die Funktionstüchtigkeit gewährleistet
ist.
Wärmeschutz für die Luke
Ein Aspekt, der bei der Montage von Bodentreppen häufig außer
Acht gelassen wird, ist der Wärmeschutz.
In der Regel liegt der Lukendeckel im Grenzbereich zwischen
zwei Räumen mit einer starken Temperaturdifferenz
(beheizter Wohnraum/unbeheizter Dachboden), weshalb an eine
Bodentreppe wärmetechnisch die gleichen Anforderungen gestellt
werden sollten wie an ein Außenfenster
d.h.: sie sollte einen Wärmedurchgangskoeffizienten (k-Wert)
von 1,1 aufweisen. Eine in den Lukendeckel integrierte
Dämmung, z.B. eine Isolierschicht aus Styropor, leistet
hier gute Dienste. Wenn der Lukendeckel geschlossen ist, sorgt eine rundumlaufende
Dichtung dafür, dass kein Luftzug zwischen Dachboden und Obergeschoß
entsteht. So entweicht in den ungeheizten Dachboden keine warme Raumluft.