Boule-Spiel unter schattigen Bäumen oder
in einem kleinen Bistro bei einem Pastis sitzen und dazu die berühmteste
Küche der Welt - das sind ein paar der Dinge, um die wir die Franzosen
so beneiden.
Französische Landhausküchen
sind Inbegriff von Gemütlichkeit, Geselligkeit und langen Abenden
mit genußvollen Mahlzeiten, die an einem großen Tisch inmitten
des Raumes eingenommen werden.
Doch wie sieht eine solche Küche genau aus?
Ursprünglichkeit durch Holz
Das Holz steht eindeutig im Mittelpunkt. Seine Echtheit und
Ursprünglichkeit bestimmen den Charakter der Landhausküche.
Je nach Geschmack und Geldbeutel kann man sich zwischen massiven
oder furnierten Holzfronten entscheiden, die geölt oder
gewachst werden, also naturbelassen bleiben. Ob Fichte,
Birke oder Buche - die Hersteller legen Wert darauf,
dass rasch nachwachsende Hölzer Vorrang haben.
Liebevolle Schmuckdetails
Für die Authentizität des Landhausstils sorgen beispielsweise
Holzgittertüren, die es passend
zu den Küchenfronten in allen Holzarten und mit allen Oberflächen
gibt. Durch eine farbige Lackierung
kann man deutliche Kontraste setzen. Zu den ländlichen Elementen
zählen Regale oder Auszüge mit integrierten
Baquette ,Fromage, Pastis?
Nostalgisch anmutendes Kochzentrum, hinter dem sich modernste
Technik verbirgt
Fotos: Alsa
Weidenkörben.
Sie lockern nicht nur die Küchenfronten wirkungsvoll auf, sondern
bewirken auch, dass die Nahrungsmittel auf natürliche Art und
Weise durchlüftet werden. Aber auch für Bestecke oder Flaschen
ist hier Platz. Die Körbe werden in einen ausziehbaren Holzrahmen
eingehängt und lassen sich leichtgängig herausziehen. Zu den
Besonderheiten einer Landhausküche zählt auch, dass nicht alles
hinter Türen verschwindet. Die Teller können in einem dekorativen
Regal untergebracht werden. In Nischen- und Abschlußregalen
können zudem Kleinigkeiten aufbewahrt werden.