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Diese Dunstabzugshaube aus
Edelstahl ist als Inselmodell
konzipiert. Eine Besonderheit
ist die rundum beleuchtete
Kante aus Glas.
Bild: Miele
Beim Abluftbetrieb wird der Küchendunst vom Lüfter angesaugt
und über eine Abluftleitung direkt ins Freie oder in einen Luftkanal
geleitet. Für die Verbindung nach außen und einen sauberen
Wandanschluss sorgt ein Teleskopmauerkasten. Genau so ist es möglich,
die Abluft durch eine Dachdurchführung oder in einen Abluftschacht
zu leiten. Gerade in Mietwohnungen ist dieser nicht immer vorhanden.
In solchen Fällen sollte man in Erfahrung bringen, ob diese Elemente
nachgerüstet werden können und dürfen. Durch das Abführen
von Raumluft erzeugen Hauben im Abluftbetrieb einen Unterdruck. Bei
gleichzeitiger Nutzung mit einer raumluftabhängigen, gas-, öl-
oder kohlebetriebenen Feuerstätte im gleichen Raum oder Lüftungsverbund
ist größte Vorsicht geboten. Durch den Unterdruck bekommt
die Feuerstätte zu wenig Verbrennungsluft. Die Verbrennung wird
unvollständig, der Kohlenmonoxidgehalt steigt. Der Unterdruck
kann die giftigen Verbrennungsgase aus dem Kamin in die Wohnräume
ziehen. Es besteht sogar Lebensgefahr. Frischluftzufuhr muss also
absolut gewährleistet sein. Diese kann sowohl von außen
als auch über einen Nebenraum zugeführt werden.
Damit die Haube auch wirklich effizient arbeitet, spielt unter anderem
auch der Durchmesser des Abluftkanals eine wesentliche Rolle. Kann
die durch das Gebläse bewegte Luft nicht durch den Schacht abfließen
weil dessen Querschnitt zu klein ist, wird die Leistung des Gerätes
reduziert und der Dezibel-Wert steigt. Wichtig für eine gute
Absaugleistung der Haube ist, dass Abluftstutzen und Abluftleitung
immer den gleichen Durchmesser aufweisen. Die Leitung selbst sollte
so geradlinig wie möglich verlegt werden, um eine durchgängige
Luftführung zu gewährleisten. Als Leitungselement sollte
wenn immer möglich ein glattes rundes Rohr verwendet werden.
Die waagerechte Rohrlänge, direkt am Gerät angeschlossen,
sollte fünf bis sechs Meter nicht übersteigen.
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Kaum sichtbar in den
Oberschrank integriert ist diese
Flachschirmhaube. Sie kann je
nach Wunsch des Bedieners
flexibel positioniert werden.
Bild: Neff
Umluftgeräte sind im Vergleich zu Ablufthauben weniger effizient.
Zum Einsatz kommen sie dann, wenn das Ableiten der Dünste ins
Freie nicht möglich ist. Dabei wird die Küchenluft vom Lüfter
angesaugt, im Fett- oder Kohlefilter gereinigt und dann wieder in
den Raum zurückgeführt. Aktivkohlefilter absorbieren Geruchspartikel,
können jedoch keinen Wasserdampf beseitigen.
Dunstabzugshauben sind normalerweise mit einem internen Lüftermotor
ausgestattet. Bei speziellen Bauformen werden die Lüftermotoren
extern platziert, um höhere Luftleistungen zu erzielen. Für
die Montage externer Motoren ist Voraussetzung, dass bauliche Gegebenheiten
vorhanden sind, die eine Installation der Motorgebläseeinheit
außerhalb der Haube ermöglichen. Angeboten werden Mauergebläse,
Außenwandgebläse, Abluftgebläse sowie Dachgebläse.
Bei externen Motoren entfallen die Geräusche des Gebläsemotors
in der Haube und im Küchenbereich und werden dorthin verlegt,
wo sie nicht stören. Das heisst, in der Küche arbeitet die
Haube leiser, womit ein Hauptkritikpunkt gegenüber Dunstabzugshauben
beseitigt ist. Externe Motoren für Innenmontage können auf
dem Dachboden oder im Nebenraum installiert werden. Der Anschluss
nach draußen erfolgt über einen Teleskopmauerkasten. Bei
Außenwandmontage geht der Anschluss direkt vom Gebläse
durch die Außenwand zur Dunstabzugshaube. Eine weitere Möglichkeit
bietet die Dachmontage. In diesem Fall wird die Abluftleitung zur
Dunstabzugshaube unter dem Dach direkt an der Dachdurchführung
angeschlossen. Generell muss gewährleistet sein, dass die Zuluft
separat zugeführt wird. Für die Steuerung des externen Motors
über die Dunstabzugshaube ist ein separates, elektrisches Steuerkabel
notwendig, das die Haube mit dem externen Motor verbindet.