Die Auswahl ist groß Arbeitsplatten sind wichtige Planungs- und Gestaltungselemente
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Klare Linien und schnörkel-
loses Design: so präsentiert
sich diese Küche mit einer
Arbeitsplatte aus Edelstahl.
Bild: Eggersmann
Vielseitig sind die Materialien, die heute für Arbeitsplatten
in Küchen eingesetzt werden und unterschiedlich ihre Eigenschaften.
Differenziert sind natürlich auch die Preise, die im wesentlichen
materialbedingt sind. Da die verschiedenen Beläge unterschiedliche
Gebrauchseigenschaften haben, sollte man vor dem Küchenkauf über
die wesentlichen Stärken und Schwächen informiert sein.
Die Arbeitsplatte ist der am meisten beanspruchte Teil in einer Küche,
sie ist den verschiedensten Belastungen ausgesetzt und muss die tägliche
Hausarbeit unbeschadet überstehen. Die durchgehend, meist 60
Zentimeter tiefe Platte deckt die Unterschränke und Geräte
ab und dient gleichzeitig als Arbeitsfläche. Weil Arbeitsplatten
ein wichtiges Planungs- und Gestaltungselement der Küche sind,
können sie auch in größeren Tiefen, in Radien oder
in Stufenform zugeschnitten werden. Damit lässt sich die individuelle
Gestaltung betonen und mehr Stell- und Arbeitsfläche zum gemeinsamen
Zubereiten schaffen.
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Eine farblich abgesetzte
Arbeitsplatte mit flächen-
bündiger Mineralwerkstoff-
Spüle setzt in dieser Küche
Akzente.
Bild: Geba
Bei Arbeitsplatten aus Kunststoff ist heute eine dreischichtige, 38
Millimeter dicke Gütespanplatte als Trägermaterial üblich.
Das Trägermaterial ist von der Unterseite gegenkaschiert, um
gegen Feuchtigkeit geschützt zu sein. Als Oberflächematerial
ist „Schichtstoff“ am weitesten verbreitet. Dabei handelt
es sich um gegen chemische Einflüsse widerstandsfähige,
harte Platten aus Kunststoff. Ihre innere Trägerschicht besteht
aus Pheonalharzen, ihre Deckschicht aus mit Melaminharzen getränkten
Papieren. Sie werden unter hohen Drücken und Temperaturen zusammengepresst.
Deshalb haben sie eine besonders harte Oberfläche und eine gewisse
Widerstandsfähigkeit. Sie verfügen über eine leicht
zu säubernde, hygienische Oberfläche, sind weitgehend unempfindlich
gegen chemische und mechanische Einflüsse und relativ preiswert.
Diese Oberflächen sind aber keinesfalls schnittfest, nur mit
Einschränkungen kratzfest und haben eine kurzzeitige Hitzebeständigkeit
bis maximal 180 Grad. Das reicht nicht aus, um darauf heiße
Töpfe länger abzustellen. Wichtig ist auch, alle Ausschnitte
gegen Spritzwasser abzudichten, denn nur eine absolut wasserdichte
Platte verhindert auf Dauer ein Aufquellen des Trägermaterials
Spanplatte. Immer häufiger werden Arbeitsplatten angeboten, die
an der Vorderkante einen erhöhten Schwallrand aufweisen, der
das Herabtropfen von Flüssigkeiten verhindert.