Die Auswahl ist groß Arbeitsplatten sind wichtige Planungs- und Gestaltungselemente
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Die acht Zentimeter starke
Arbeitsplatte mit Alu-Kante in
Edelstahl-Optik verleiht dieser
Küche eine geradlinige und
robuste Ausstrahlung.
Bild: MK-Küchen
Wirkungsvolle Varianten der Optik und Gebrauchstüchtigkeit können
bei Arbeitsplatten mit dekorativem Schichtstoffmaterial durch die
Gestaltung der Kante erreicht werden. Weit verbreitet sind die gerundete
Arbeitsplatte, bei der im Postforming-Verfahren der Belag in einem
mehr oder weniger großen Radius über die Vorderkante der
Platte hinweggezogen wird. Immer beliebter werden die sogenannten
Multiplexkanten. Wer sich für diese Arbeitsplatten mit Holzrandleisten
entscheidet, muss sich darüber im klaren sein, dass das Holz
nach Jahren Spuren des Gebrauchs zeigen wird. Aber das unterstreicht
für den Kenner die Echtheit des Materials.
Bei Arbeitsplatten aus Naturstein wird zwischen Weichgesteinen wie
Marmor, Kalkstein, Schiefer und Hartgesteinen wie Granit, Gneis, Granulit
unterschieden. Der wichtigste Unterschied liegt im Härtegrad
und in der sich daraus ergebenden Beanspruchbarkeit der Steine. Marmor
kann sehr leicht zerkratzt werden Arbeitsplatten aus Granit sind dagegen
absolut schnitt- und kratzfest. Hier leiden beim Schneiden eher die
Messer als die Oberfläche. Da Arbeitspaltten aus Natursteinen
ohne jegliches Holz- oder Spanplattenträgermaterial verarbeitet
werden, sind sie absolut wasserdicht. Das Abdichten von Spülen
und Herdmulden ist aber dennoch obligatorisch, denn das dort eindringende
Wasser würde wohl der Arbeitsplatte nichts anhaben, aber doch
den darunterliegenden Küchenmöbeln.
Granitarbeitsplatten verleihen jeder Küche ein luxuriöses
Erscheinungsbild. Im Gegensatz zu den Weichsteinen Marmor und Travertin
ist Granit hitzebeständig und härter als Stahl. Durch die
besondere Härte hat Granit die rund zwanzigfache Bearbeitungszeit
von Marmor. Das erklärt, warum Arbeitsplatten aus Marmor auch
mit einem Schutzlack überzogen werden sollten. Gebrauchstypische
Kratz- und Schleifspuren (Marmorpatina) sind trotzdem im Küchenalltag
nicht zu vermeiden.