Mit den folgenden drei Techniken, die sich
besonders für die Verwendung von Lasuren eignen, kann man Wänden auf
ungewöhnliche Weise Farbe verleihen.
Kreative Wandgestaltung: Stupf- oder Schwammtechnik Wischtechnik Wickeltechnik
Ein Reststück Rauhfaser dient als Palette,
von der die Farbe aufgenommen wird.
Stupf-
oder Schwammtechnik
Charakteristisch für die Stupf- oder Schwammtechnik ist das
Neben- und Übereinanderlegen
verschiedener leuchtender Farbtöne. Zuerst wird eine Grundtönung aufgetragen Mit einem Naturschwamm wird dann Farbe aufgetupft, die entweder
heller oder dunkler ist als die Grundtönung Sobald die Farbe getrocknet ist, wird die "gewolkte
Oberfläche" sichtbar Geeignet ist
diese Technik für glatte wie strukturierte Untergründe (Putz,
Rauhfaser)
Wischtechnik
Besonderheit der Wischtechnik ist ihre dynamische
Farbtextur. Zuerst trägt man mit einer ovalen
Bürste die Lasur in Form einer liegenden Acht auf.
Ist diese Grundtönung getrocknet, kommt ein zweiter Lasurauftrag
in kreisenden Bewegungen darauf. In einem dritten Arbeitsgang erhält die Wand schließlich ihren
typischen, dreidimensionalen Charakter.
Legt man zunehmend dunklere und intensivere Farbtöne übereinander,
strahlt die Struktur besonders intensiv. Als Untergrund eignen sich schwachsaugende
Wände
(zum Beispiel ein geglätteter oder rauher Putz und Rauhfaser)