Einige Plattentypen sind schon ab Werk grundiert. Sie müssen vor dem
Anstrich oder Tapezieren nicht mehr behandelt werden. In anderen Fällen
empfiehlt sich ein Anstrich mit Tiefengrund. Anschließend hat man
eine erstklassige Basis, die aufwändig anzufertigenden Putzoberflächen
auf einer Massivbauwand in nichts nachsteht. Am Ergebnis werden Sie
viele Jahre Freude haben - selbst dann, wenn Sie die Wand nach einigen
Jahren nicht mehr benötigen: Im Trockenbau erstellte Schnellbauwände
sind ebenso schnell wieder entfernt, wie sie aufgebaut wurden.
Experimentieren Sie mit Trockenbau! Ersetzen Sie einen Teil der Wand
durch Einbauschränke oder lassen Sie Licht durch Glasbausteine fluten.
Ein raumhohes Fenster in der Trockenbauwand gibt einem geteilten Raum
viel seiner ursprünglichen Größe zurück. Die Möglichkeiten sind vielfältig:
Besonders die weiterentwickelten neuen Systemwände machen den Trockenbau
für den Umbau noch attraktiver.
TROCKENBAU
- DIE »SAUBERE« ALTERNATIVE
Beim trockenen
Innenausbau werden nur Verfugungsmaterial und Ansetzbinder
mit Wasser angerührt; die Verkleidung aber wird trocken
aufgebracht - wodurch weniger Schmutz aufkommt und lange
Trockenzeiten entfallen. Wollen Sie Wände egalisieren
oder eine zusätzliche Wärmedämmung aufbringen, können
Sie die Gipsplatten mit Ansetzbinder direkt auf das Innenmauerwerk
»kleben« . In den meisten Fällen aber werden die Trockenbauplatten
auf ein Ständerwerk aus Holz oder Metall geschraubt, mit
kleinen Fugen, die Sie anschließend anfasen und verspachteln.
Vor der weiteren Verarbeitung sollten Sie die Platten,
die nicht werkseitig grundiert sind, mit einer Grundierung
streichen. Trockenbauplatten können Sie mit Sichtputz,
Tapete, Farbe oder Fliesen nach Ihren eigenen Vorstellungen
oder Bedürfnissen gestalten.
Die Vorwand-installationen
im Badezimmer werden mit Trockenbauplatten verkleidet.
Nach alter Tradition
wird mit einem großen Spachtel der Gipsputz aufgebracht.
Das Egalisieren
der Wände erfolgt mit einem Spezialwerkzeug, das Sie leihen
können.