Für den Ausbau von Feuchträumen wie Bad, Küche und Keller gibt es ein besonderes Plattenmaterial. Es handelt sich um einen imprägnierten Gipskern mit einem speziell behandelten Karton als Außenhülle. Bei dieser Plattenart kann Feuchtigkeit nur schwer eindringen und wird im Falle eines Falles schnell wieder an die Raumluft abgegeben. Die Abmessungen betragen z.B. 60x 200 oder 60x 260 cm.
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Gipsplatten eignen sich nicht nur dazu, Dachböden auszubauen. Oft soll auch nur ein spezieller Raum im Haus umgebaut werden: das Bad.
Planungs-Fragen Sollen die sanitären Einrichtungsobjekte wie Wanne, WC und Waschbecken am selben Ort verbleiben? Soll vielleicht die Gestaltung ganz neue Dimensionen annehmen, die eine komfortablere Raumnutzung versprechen? Wohin dann aber mit den Abwasserrohren?
Montageanleitung
Trockenwände sind für eine Neu- oder Umgestaltung der ideale Baustoff. Foto: Knauf
Zum Anbringen von Tragständern für Waschtische oder WC-Becken eignen sich Doppelständerwände, die Spülkästen und Abflußrohre im Wandhohlraum aufnehmen.
Grundsätzlich sollte man bei diesen Installationswänden eine zweilagige Beplankung vornehmen (die Platten zweischichtig auf das Ständerprofil montieren). Bei einem Profilabstand von 50 cm werden die Platten in Querverlegung angebracht. Zur Erhöhung der Wandsteifigkeit sind die Ständerprofile miteinander zu verbinden. Um Fließgeräusche zu vermeiden, werden die Rohrbefestigungen durch Zwischenlage von Gummi- oder Filzstreifen von der Wandunterkonstruktion getrennt.