Initiative ProHolzfenster e.V.:
Hochwertige Hölzer gefragt Beim Holzfenster setzen Bauherren auf Qualität Meranti und Kiefer gehören im deutschen Fensterbau zu den beliebtesten
Holzarten, wie eine Umfrage der Initiative Pro-Holzfenster e.V. in
Mintraching ergeben hat. Regionale Vorlieben sind ebenfalls festzustellen
- zum Beispiel in Bayern, denn dort wie im benachbarten Österreich
spielt seit jeher die Fichte eine große Rolle. Vermehrt werden in
jüngster Zeit Fens-ter aus Lärchenholz gefertigt, welches unter den
Nadelhölzern als sehr widerstandsfähig gegenüber Witterungseinflüssen
gilt.
Eines zeichnet sich jedoch durchweg ab: Der Trend geht auch im Fensterbau
zum Qualitätsprodukt. Der Verbraucher erwartet beim Holzfensterkauf
ein hochwertiges Produkt mit langer Lebensdauer. Nicht immer muss
es sich dabei um Hartholz handeln. Auch die Kiefer als weiches Nadelholz
gilt als hochwertig - vorausgesetzt, sie wird richtig verarbeitet.
Qualitätsbewusste Hersteller verarbeiten sie so, dass auf der Fensteraußenseite
ausschließlich das widerstandsfähige Kernholz zum Einsatz kommt. Das
bei der Kiefer übliche Splintholz sollte dagegen im Innenbereich liegen.
Die Schichtverleimung macht dies technisch möglich. Lärche hat hier
den Vorteil, dass sie einen sehr viel größeren Kernholzbereich bietet,
der zudem astfrei ist.
Auch bei Laubhölzern, die als hart und robust gelten, tut man
gut daran, auf Qualität zu achten. So ist zum Beispiel allein
der Begriff Tropenholz noch keine Garantie für Langlebigkeit.
Ein wichtiger Indikator ist die Dichte einer Holzart. Je dichter,
umso besser für die Lebensdauer – schweres Meranti mit
über 450 kg/m3 ist demnach gegenüber leichteren Qualitäten
zu bevorzugen.
Es lohnt sich also, beim Fensterkauf überlegt vorzugehen und
sich über die verschiedenen Möglichkeiten zu informieren.
Gute Fensterfachbetriebe wissen, worauf es ankommt und können
im individuellen Fall richtig beraten. Hochwertige Qualitäten
und fachgerechte Ausführung in Konstruktion und Einbau –
und Holzfenster halten ein Leben lang!