Fenster
dienen der Belichtung, Belüftung und dem klimatischen Ausgleich von
Räumen. Sie sind mit ihrer Größe, Anordnung und Farbwahl gestaltende
Elemente der Fassaden. Sie geben dem Haus ein "Gesicht" und machen
es gegebenenfalls unverwechselbar.
Fernster erfüllen jedoch noch
andere Funktionen: Sie sind die Verbindungselemente zwischen Außen- und
Innenbereichen und beeinflussen stark die Kommunikation.
Hinzu kommen bauphysikalische Eigenschaften. In den Wintermonaten
sollen Fenster die Kälte nicht ins Haus gelangen lassen
und die Wärme möglichst nicht hinaus. Natürlich
sollen sie im Sommer einen hochwertigen Schutz gegen eindringende
Hitze bilden, sowie Lärm, Feuchtigkeit und Wind abwehren.
Die richtige Größe trägt entscheidend zum
Wohlbefinden des Menschen bei. Zu kleine Fenster lassen zu
wenig Tageslicht hinein. Bei zu großen Fenstern gibt
es energetische Probleme, und die Privatsphäre wird gestört.
Die Mindestlichtmenge ist dann erreicht, wenn alle
Glasflächen zusammen zwischen 10 und 12,5 Prozent der
Grundfläche des Raumes betragen.
Fenster in Wohnräumen sollten nach Süden
und Westen ausgerichtet sein. Fenster in Schlafräumen
sind am besten nach Osten ausgerichtet. An der Nordseite sollten
nur Küche, Hauswirtschafts- und Arbeitsraum angeordnet
werden.