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Nicht nur Sicht- und Sonnen-
schutz, sondern auch Gestal-
tungselement: Fensterläden -
ob in moderner oder traditio-
neller Optik - sind wieder
gefragt
Bild: Initiative ProHolzfenster
Klapp- und Schiebeläden voll im Trend
Sie machen die Liebenswürdigkeit vieler bäuerlich geprägter
Dorfansichten aus und sind auch heute noch beim traditionellen Bauen
nicht wegzudenken: Klappläden aus Holz – vor der Erfindung
des Rollladens gehörten sie zum Fenster wie das Huhn zum Ei.
Zeitweise fast in Vergessenheit geraten, liegen sie heute wieder im
Trend. Immer mehr Bauherren schätzen Fensterläden nicht
nur als Schall-, Sicht- und Sonnenschutz, sondern setzen sie bewusst
auch als Element zur Fassadengestaltung im Neubau ein.
Das Original ist aus Holz
Mittlerweile auch in Kunststoff oder Aluminium erhältlich, ist
das Original doch immer aus Holz. Moderne Funktionalität verbindet
sich hier mit natürlicher Ausstrahlung. Witterungsbeständige
Hölzer wie Lärche, Meranti oder Eiche sind zu empfehlen.
Als „bedingt maßhaltiges Bauteil“ sollte man Holz-Fensterläden
mit offenporigen Lasuren oder deckenden Anstrichen behandeln (keine
Dickschichtlasuren wie beim Fenster).
Schiebeläden gefragt
Klappfensterläden werden entweder direkt am Mauerwerk befestigt
oder – unter bestimmten Voraussetzungen – direkt auf den
Blendrahmen am Fenster montiert. Die Laibung darf hierbei jedoch nicht
zu tief sein. Gefragt sind in jüngster Zeit übrigens Schiebeläden,
die modernen Bauten eine interessante Optik verleihen.
Beratung beim Fensterfachbetrieb
Ob Klapp- oder Schiebeladen: Wählen können Bauherren heute
unter verschiedensten Varianten, ein- oder zweiflügelig, mit
Jalousie-Optik oder mit durchgängiger Füllung. Bei beweglichen
Lamellen lässt sich die Licht- und Luftzufuhr ganz nach Bedarf
regulieren. Auch bei Art und Farbe der Beschläge ist die Auswahl
so groß, dass sie passend zu jedem Baustil kombiniert werden
können. Fachlich kompetente Beratung leisten qualifizierte Fensterfachbetriebe
oder Architekten.