In diesem Bereich die Themen: Holzfenster, Kunststofffenster, Alufenster, Holz-Alu-Fenster, Fensterbau und Wärmedämmung, Blickschutz, Sichtschutz, Sonnenschutz
Rollladen- und Sonnenschutzanlagen lassen sich per Funk jetzt noch zuverlässiger, leistungsfähiger und transparenter steuern – dank der Steuerungsreihe ProLine 2. Im Vergleich zu ihren Vorgängern bieten die neuen elero-Handsender vor allem eine zentrale technische Innovation: den bidirektionalen Funk.
In einem bidirektionalen Funk-System können die Transceiver (Kombination aus Sender und Empfänger, Zusammensetzung aus dem englischen transmitter und receiver) Signale nicht nur empfangen, sondern auch selbst weitergeben. Dies hat zwei entscheidende Vorteile im Vergleich zum bisherigen, unidirektionalen Funk-Standard:
1. Direkte Rückmeldungen für den Nutzer
Bislang erhält der Handsender keine Rückmeldung, inwieweit seine Signale tatsächlich weiterverarbeitet wurden. Dadurch kann der Nutzer nicht erkennen, ob zum Beispiel alle angesteuerten Rollläden nach dem Tastendruck tatsächlich herunterfahren. Anders im bidirektionalen Funk-System: Der Handsender erhält eine Rückmeldung vom Empfänger zum Stand der Signalverarbeitung. Bei den Handsendern MonoTel 2, LumeroTel 2, VarioTel 2 und TempoTel 2 genügt ein Blick auf die LED-Leuchten, die bei erfolgreich ausgeführten Befehlen grün leuchten.
2. Höhere Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit
Der zweite große Vorteil des elero bidi-Funks ist die Routing-Funktion – also die automatische Suche des Funksignals nach einem Ersatzweg, falls die direkte Verbindung gestört ist. Ein Beispiel: Ein bidirektionaler ProLine-2-Handsender sendet gleichzeitig an mehrere Transceiver. Im alten Standard-System warten die reinen Empfänger im Antrieb mitunter vergeblich auf das Funksignal – etwa wegen reflektierender Wände oder Hindernisse, die das Signal aufhalten. Mit der Routing-Funktion hingegen sucht sich das Signal über Zwischenstationen automatisch den besten Ersatzweg zum Transceiver im Antrieb. Denn jeder netzwerkbetriebene Transceiver im System ist zugleich auch ein Sender und kann das empfangene Funksignal selbst weitergeben – maximal 5 sogenannte „Hops“ sind auf diese Weise möglich, das heißt 5 Schritte zur Weiterleitung von Transceiver zu Transceiver. „Das Funksignal hat einfach mehr Optionen für den Weg zum Endgerät – und sucht sich automatisch immer die zuverlässigste Verbindung“, so Dieter Walddörfer, Leiter Entwicklung bei elero. „Damit erhöht sich die Zuverlässigkeit der gesamten Funk-Steuerung“.