1) Zur Trittschalldämmung und zum Ausgleich
kleiner Bodenuneben- heiten wird in diesem Beispiel zunächst
eine Rippenpappe ausgerollt.
2) Dann wird die erste Reihe mit der Nutseite
zur Wand gerade ausgerichtet, stirnseitig verleimt und fest
mit Keilen fixiert. Umlaufend sollten zehn bis 15 Millimeter
Wandabstand eingehalten werden.
Massivparkett richtig verlegen
Die Verlegung des Parkettbodens erfordert immer einen sauberen,
trockenen, festen sowie ebenen und fachgerecht ausgeführten Untergrund. Vor der
Arbeitsaufnahme sollte das Parkett schon eine Weile im entsprechenden
Raum gelegen und sich an die dort
herrschende Temperatur "gewöhnt" haben. Eine handhabbare Fläche des Bodens wird mit Kleber
bestrichen. Es ist hilfreich,
vorher Hilfslinien auf dem
Boden einzuzeichnen. Entlang
diesen Linien werden Stäbe oder Lamellen in dem gewünschten
Muster verlegt. Dann wird
mit einer Latte geprüft, ob
die Stäbe oder Lamellen plan liegen. Nach dem Verlegen wird der Parkettfußboden 2-3mal
lackiert und jeweils dazwischen geschliffen.
Die Fläche wird versiegelt und vor Beschädigungen weitestgehend
geschützt. Die meisten
Hersteller von Massivparkett empfehlen, zwischen der Verlegung
und dieser Oberflächenbehandlung eine Wartezeit von rund einer
Woche einzuhalten.
Stab-
und Mosaikparkett Parkettstäbe
sind ringsum genutete Parketthölzer, die beim Verlegen mit
Hirnholzfedern verbunden werden. Parkettriemen haben an zwei Kantenflächen eine angehobelte
Feder und an den jeweils gegenüberliegenden eine Nut. Beide Formen des Stabparketts eignen sich für das Verkleben
auf fast jedem Boden, sogar für die Verlegung über einer Fußbodenheizung.
Mosaikparkett-Lamellen
sind exakt rechtwinkelige, scharfkantig bearbeitete, an den
Längskanten geschliffene, kleine Holzstäbe, die zu bestimmten
Verlegeeinheiten zusammengesetzt werden. Sie weisen eine Dicke
von etwa 8 mm auf und werden im Würfelmuster parallel oder
diagonal zur Wand verlegt.