Als Bodenbelag eignet sich
Bambus wegen seiner recht
hohen Oberflächenhärte.
Foto: Hain
Eine preisgünstige Alternative:
der Laminatboden
Foto: Henkel
Verlegen von Laminat-Böden
Foto: Henkel
Bambus-Böden
Seit kurzem wird Bambus als Ausgangsmaterial
für Bodenbeläge eingesetzt.
Vorteile: günstige Oberflächenhärte geringes Schwund- und Quellverhalten geringes Gewicht, hohe Belastbarkeit auch bei Druck und Biegung sowie die leichte Verarbeitungsfähigkeit auch für Allergiker geeignet aufgrund einer speziellen Öl-Oberflächenbehandlung
umweltbewußt: Bei
seiner Abholzung wird das ökologische Gleichgewicht nicht
gestört. Denn Bambus wächst so schnell wie kaum eine andere
Pflanze auf der Welt: 30 cm
pro Tag sind keine Seltenheit.
Für die Herstellung werden Lamellen aus dem Pflanzenstamm
gewonnen, getrocknet und unter hohem Druck verleimt.
Laminat
Geeignet für: Wohn-
und Schlafräume, Kinderzimmer aber auch für Flure und Büros
Ein Gemisch aus Kunststoff
und Holz: geschichtete Span- oder
Holzfaserplatte, die mit mehreren mit Kunstharz getränkten
und bedruckten Papierschichten bezogen und verleimt worden
ist.
Vorteile: eine preisgünstige Alternative zu Holzfußböden
einfaches Verlegen keine Wohnraumbelastung durch Ausdünstungen auch bei Fußbodenheizungen geeignet
Nachteile: im Gegensatz zu Holzfußböden kann Laminat bei
starker Abnutzung nicht mehr abgeschliffen werden. Generell ist die Haltbarkeit von Laminatböden
in den oberen Schichten nicht mit Holz vergleichbar.