"Fitneßduschen" haben viele Hersteller
im Angebot: Ausgerüstet mit Massagedüsen, laden sie zum Entspannen
ein.
Foto: HOESCH Design
Duschabtrennungen passen sich auch Nischen
und Dachschrägen an. Leicht zu überwinden sind Duschwannen
mit Seitenwänden.
Foto: Koralle/IC
In Mittelstellung fließt kaltes Wasser.
Durch Bewegung nach links wird es warm. Voller Wasserdruck
entsteht nur durch Drücken des Knopfes.
Foto: Grohe
Diese Wannenarmatur mit Thermostat verfügt
über einen Temperaturwählgriff mit Sicherheitssperre bei 38
Grad Celsius.
Foto: Grohe
Von der Dusche bis zur Wanne
Sowohl die Dusche als auch die Badewanne
können heute weitaus mehr sein als bloße "Reinigungsstellen".
Ginge es nach den Herstellern, würden sich am besten alle
ein "Fitneßparadies" ins Haus holen: Whirlpools in verschiedenen
Größen und Duschkabinen mit zahlreichen Massagedüsen werden
ja tatsächlich hohen Komfortansprüchen gerecht. Die Preise
steigen dann allerdings in ebenso hohe Regionen. Dennoch gilt
es, genau abzuwägen, was man braucht, schließlich ist ein
späterer Umbau immer mit noch höheren Kosten verbunden. Sinnvoll
und ihren Preis wert sind auch hier hochwertige Armaturen,
bei denen nicht nach zwei Jahren der "Lack ab ist". Obligatorisch
sollten Einhebelarmmischer sein, da man gerade in der Dusche
den Wasserlauf stoppen und starten können muss, ohne neu zu
regulieren. Aber auch vollelektronische Armaturen sind eine
Überlegung wert. Sie bieten die Möglichkeit, die gewünschte
Wassertemperatur vor dem Duschen oder Baden
einzugeben.
Wer sich aus Platzgründen nur für ein Objekt entscheiden kann,
sollte die Badewanne der Dusche vorziehen, denn auch wenn
man nur selten badet: die Möglichkeit dazu hat man ausschließlich
in der Wanne!
Ob Dusche oder Wanne, entsprechende Spritzschutzwände sind
für beides zu haben. Auch hier sollte auf eine ordentliche
Verarbeitung geachtet werden. Gerade Kinder beanspruchen eine
Duschabtrennung, so dass ein billiges Exemplar unter Umständen
schnell erneuert werden müßte. Die Qualität kann zum Beispiel
anhand der Öffnung überprüft werden, vergleichbar dem Schließen
von Autotüren: scheppert´s, ist die Qualität eher mäßig.
Vom WC bis zum Bidet
Die Wahl der Toilette gestaltet sich
einfacher als die der Wanne und des Waschbeckens - die Form
der Keramik ist weitestgehend gleich. Akzente können höchstens
mit dem Toilettendeckel gesetzt werden, beispielsweise durch
aufgedruckte Motive. Die Accessoires rund um das WC sollten
vor allem gut erreichbar sein. Ist der Toilettenpapierhalter
hinter dem WC angebracht, kommt das Abreißen einer gymnastischen
Übung gleich. Es ist also von Vorteil,wenn das WC in einer
Ecke installiert ist und die Accessoires an der Wand daneben
gut erreichbar angebracht werden können. Ein Bidet ist noch
immer keine Selbstverständlichkeit. Für alle, die Wert auf
Sauberkeit legen und sich dafür nicht über dem Waschbecken
verrenken möchten, ist es jedoch sehr empfehlenswert. Letztlich
erhöht ein Bidet natürlich den Preis ebenso wie ein Urinal
oder ein zusätzliches Waschbecken. Und wer ausschließlich
Markenprodukte vom Fachhandel bezieht und installieren lässt,
zahlt ohnehin eine stattliche Summe, die schnell in den fünfstelligen
Bereich vorstößt. Bei aller Schönheit, Qualität und allem
Nutzwert ist die Badeinrichtung also in erster Linie eine
Kostenfrage, und die muss jeder für sich selbst entscheiden.