Steht die Baufamilie vor der Frage, wie sie
ihr Badezimmer ausstatten soll, ist die Ratlosigkeit oft groß. Kein
Wunder, bei der Auswahl an Produkten und den enormen Preisunterschieden.
Auf den folgenden Seiten zeigen wir Produktneuheiten von der Sanitär-Heinzung-Klima-Messe
in Essen und geben Anregungen zur Badgestaltung, auch unter dem Gesichtspunkt
"Energie und Wasser sparen". Weiter gehen wir auf die Problematik
eines Schlauchbades ein und zeigen gestalterische Lösungen auf.
Vom
Spiegel bis zum Becken
Bei der Gestaltung des Badezimmers sollte nicht allein der Geschmack
entscheiden. Vielmehr sollte im Detail darauf geachtet werden,
dass bei der Einrichtung praktische Aspekte Berücksichtigung
finden. So ist es von Vorteil, wenn wassersparende Armaturen
und viele Ablagen vorhanden, Schränke genau eingepaßt sind,
und wenn sich alles gut reinigen lässt. Weist der Waschtisch
oder das WC beispielsweise viele Ecken und Kanten auf, kann
sich Staub festsetzen. Wasserab- und Wasserzuläufe sollten von
Keramik umschlossen sein, denn auch verschnörkelte Rohre erschweren
die Reinigung.
Neben dem Reinigungsaspekt ist auch zu
überlegen, ob man sein Geld in sogenannte Fitneßduschen oder
ein Whirlpool investiert. Und wer an später denkt, sollte darauf
achten, dass das Bad altengerecht eingerichtet ist oder sich
zumindest entsprechend umbauen lässt.
Schlichte Formen in
Verbindung mit ursprünglichen Materialien wie Massivholz,
Naturstein und Stahl vermitteln ein mediterranes Flair.
Foto: Alape
Seitliche Module, Zwischen- und Dekorplatte
sowie Regalelemente: das "Duschocreativ"-System bietet Gestaltungsspielraum
rund um die Wanne.
Foto: Duscholux
Seitliche Module, Zwischen- und Dekorplatte sowie Regalelemente:
das "Duschocreativ"-System bietet Gestaltungsspielraum rund
um die Wanne.
Foto: Duscholux
Es muss nicht immer ein Spiegelschrank sein. Herkömmliche Spiegel
mit Lampe und Ablage sind weniger sperrig, aber genauso praktisch.
Foto: Keuco
Als nächstes gilt
es zu überlegen, ob man sich für eine herkömmliche Ablage mit
darüberhängendem Spiegel entscheidet, oder ob man einem Spiegelschrank
den Vorzug gibt. Für beides gibt es adäquate Lösungen, die individuell
durchdacht werden müssen. Ein Spiegelschrank wirkt mächtiger,
und eventuell schränkt er die Bewegungsfreiheit ein. Dafür bietet
er mehr Ablagemöglichkeiten als eine simple Keramik- oder Glasablage.
Darüber hinaus sind im Spiegelschrank Steckdosen und in jedem
Fall Lampen integriert.
Auch unter dem Waschbecken kann Platz geschaffen werden. So
sind Unterschränke erhältlich, die sich optimal der Form des
Beckens anpassen und somit nicht als Staubablage fungieren.
Ebenso wichtig sind Handtuchhalter. Dazu können herkömmliche
Stangen aus dem Baumarkt ebenso herhalten wie qualitativ hochwertige
Markenprodukte vom Fachhändler. In keinem Fall ist es notwendig,
sie stets neben dem Waschbecken anzubringen. Für große Handtücher
eignet sich sowieso eher ein höher gelegenes Plätzchen - über
der Wanne beispielsweise. Schick und zweifach von Nutzen sind
Heizkörper als Handtuchhalter.
Diese gibt es in verschiedenen Formen und Farben.