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Baden zu zweit ist Beziehungspflege! Laut einer repräsentativen Umfrage steigen 25 Prozent der deutschen Paare gerne zu zweit in die Badewanne. Die ungebrochene Lust an dem zweisamen Vergnügen ist nachvollziehbar, denn Wasser gilt seit jeher als das Element, das Körper und Seele in Einklang bringt und das Gefühl vermittelt, eins zu sein.
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Foto: Kaldewei
Im Auftrag von Kaldewei, Europas Nr. 1 in Badewannen, ist das renommierte Kölner rheingold Institut für qualitative Markt- und Medienanalysen jetzt dem Trend zum gemeinsamen Bad in einer tiefenpsychologischen Studie auf den Grund gegangen. Unter dem Titel „Baden, Duschen, Whirlen zu zweit“ wurden repräsentativ ausgewählte Paare über ihre grundlegenden Zugangsmotive, Vorlieben und Erfahrungen beim Badeerlebnis zu zweit befragt.
Von der Körperpflege zur Beziehungspflege
Die Ergebnisse der Studie belegen, dass Baden, Duschen und Whirlen zu zweit eine positive Wirkung auf die Paarbeziehung haben und die Verbindung zwischen den Partnern darüber hinaus sogar erneuern und intensivieren kann. Eine Erklärung dafür liegt in der psychologischen Wirkung des Badens, Duschens und Whirlens: Es löst die alte seelische Verfassung auf und leitet einen Neubeginn ein. Während es bei der alleinigen Nutzung der Bade-, Dusch- oder Whirlwanne primär um Entspannungs- und Körperpflegeaspekte geht, steht bei einem gemeinsamen Badegenuss die Beziehung zwischen den Partnern im Mittelpunkt. In diesem psychischen „Auflösungs- und Erneuerungsprozesses“ werden alltägliche Verhaltensmuster aufgeweicht und eine Art seelischer Neubeginn der Beziehung möglich.
Frei nach dem Motto: Beziehungspflege statt Körperpflege.
Foto: Kaldewei
Bereits in den Grundlagenstudien zur Psychologie des Badens und Whirlens wurde deutlich, dass sich Baden, Duschen und Whirlen hinsichtlich ihrer erreichbaren Tiefe und Intensität grundlegend unterscheiden.
So hat auch die „Beziehungspflege“ beim Badegenuss zu zweit jeweils eine andere Qualität, je nach dem ob gemeinsam gebadet, gewhirlt oder geduscht wird.
Baden zu zweit ist Beziehungspflege
Foto: Kaldewei
Im Rahmen der Studie wurde deutlich, dass dem gemeinsamen Wannenbad in punkto Beziehungspflege die größte Bedeutung zukommt. Aufgrund seiner stark entgrenzenden, auflösenden und zugleich auch verbindenden Wirkung, wird das Bad zu zweit von den Befragten als wesentlich intimer und intensiver erlebt, als Duschen oder Whirlen. Baden setzt ein hohes Maß an Vertrauen voraus und wird von Paaren häufig prophylaktisch eingesetzt, um die Vertrautheit zu stärken und die Liebe jung zu halten. Anders als bei gewöhnlichen Beziehungsgesprächen, kann man in der Badewanne zudem leibhaftig spüren, was Beziehung ausmacht. Vorausgesetzt, beide Partner lassen sich gleichermaßen auf das Erlebnis ein, löst das warme Wasser die Grenzen des Einzelnen auf und lässt die Partner miteinander „verschmelzen“.
Der gemeinsame Prozess beginnt bereits bevor man in die Wanne steigt. Man nimmt sich bewusst Zeit füreinander und verwandelt das Bad mit romantischen Accessoires in eine Wohlfühloase. Baden zu zweit wird daher als (Kurz-)Urlaub vom eintönigen Beziehungsalltag beschrieben, bei dem man sich als Paar – wie bei einem Rendezvous – neu begegnen und entdecken kann. Darüber hinaus eröffnet die Auflösung der Alltagsverfassung auch Spielräume für die erotische Erneuerung der Partnerschaft. Dieser Annäherungsprozess wird oft auch nach Beendigung des gemeinsamen Bades fortgesetzt.